Umstieg auf Laserschweißen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Einstieg

1. Überprüfen Sie Ihr Material und dessen Dicke. 

Die gängigsten Materialien beim Laserschweißen:

  • Edelstahl.Dies ist die häufigste Anwendung. Das Ergebnis ist eine silberne, oxidfreie Schweißnaht, die nur selten nachbearbeitet werden muss. 
  • Kohlenstoffstahl.Kaltgewalzte und warmgewalzte Stähle lassen sichleicht schweißen. Die geringe Wärmeeinflusszone verringert das Risiko, dass sich das Teil verdreht oder verbiegt. 
  • Aluminium (Serien 3000, 5000 und 6000).Aluminium leitet Wärme zwar schnell ab, doch die Intensität des Lasers überwindet dies. 
  • Verzinkter Stahl.Der Laser kann durch die Zinkbeschichtung hindurch schweißen, allerdings ist aufgrund der Dämpfe eine ausreichende Belüftung erforderlich. 
  • Verbindung unterschiedlicher Metalle. Diesist ein großer Vorteil. Sie können Kupfer mit Edelstahl oder Aluminium mit Stahl verbinden. Diese Kombinationen sind normalerweise schwierig, da die beiden Metalle unterschiedliche Schmelzpunkte haben, aber die Präzision des Lasers schafft eine starke Verbindung an der Schnittstelle. 

2. Wie dick kann ein Handlaserschweißgerät schweißen? 

Bei Laserschweißsystemen, insbesondere bei Handgeräten, werden die Dicke-Grenzwerte durch die Stromquelle und die Art des Materials bestimmt.

Durchdringungsgrenzen nach Leistung

Bei der Diskussion über die Eindringtiefe von Handgeräten hängt diese von der Leistung der Laserquelle ab. Die folgenden Werte stellen die maximale Eindringtiefe für eine hochwertige Ein-Durchgang-Schweißung dar. 

Material1,5-kW-System2,0-kW-System3,0-kW-System
Edelstahl4,0 mm5,0 mm8,0 mm
Kohlenstoffstahl4,0 mm5,0 mm8,0 mm
Aluminium (3000/5000/6000)*3,0 mm4,0 mm6,0 mm
Verzinkter Stahl3,0 mm4,0 mm5,0 mm
Verbindung unterschiedlicher Metalle2,0 mm3,0 mm4,0 mm
*Hinweis: Die Serie 6000 erfordert oft eine etwas höhere Leistungseinstellung.

Bei dickeren Werkstoffen ist eine doppelseitige Schweißnaht oder eine abgeschrägte Verbindung mit Zusatzdraht erforderlich. 

3.Sicherheitsanforderungen für das Laserschweißen: Einrichtung einer Sicherheitszone der „Klasse 4“

Bild, das zeigt, wie jede Laserklasse die Haut schädigen kann, wenn Sicherheitsmaßnahmen nicht beachtet werden.
  • Laserschweiß-Sicherheitsgehäuse. Sie benötigen einen ausgewiesenen Bereich mit lasergeprüften Vorhängen oder massiven Wänden. 
  • Beschilderung.Die Eingänge müssen mit Verriegelungssystemen oder zumindest mit deutlichen Warnleuchten und Warnschildern ausgestattet sein. 
  • PSA.Vergessen Sie Ihre normale Schweißerhaube. Sie benötigeneinespezielleSchutzbrille der Klasse OD7+oder einen laserspezifischen Helm, der für die Wellenlänge von 1070 nm ausgelegt ist. 

Tragen Sie eine Laserschweiß-Schutzbrille oder einen Schutzhelm: Ihre Augen werden es Ihnen danken.

Bild, das zeigt, wie jede Laserklasse das Sehvermögen schädigen kann, wenn Sicherheitsmaßnahmen nicht beachtet werden.

4. Sicherheit der Strom- und Gasinfrastruktur

Die gute Nachricht ist, dass die meisten Handheld-Systeme bemerkenswert effizient sind. Was Sie für Ihre Einrichtung benötigen:

  • Elektrik:Die meisten professionellen Geräte benötigen einen220-V-/30-A-Stromkreis. Überprüfen Sie jetzt Ihre Sicherungen, damit Sie am Tag der Lieferung keine Überraschungen erleben. 
  • Schutzgas:Sie werden wahrscheinlichArgon oder Stickstoff verwenden. Die Einrichtung ist identisch mit Ihrer WIG-Anlage – Durchflussmesser und Tanks –, aber da Sie schneller arbeiten, werden Sie oft feststellen, dass Sie weniger Gas pro Zentimeter Schweißnaht verbrauchen.

Man braucht keine vierjährige Ausbildung, um einen Laser zu bedienen, aber man muss einige Gewohnheiten ablegen. Es gibt kein „Tupfen” oder „Pfützenmanipulation” im herkömmlichen Sinne. Es geht um die Verfahrgeschwindigkeit und die richtigen „Wobble”-Einstellungen. Die meisten erfahrenen Schweißer bekommen innerhalb einer Stunde ein Gefühl dafür, aber Sie sollten in Ihrer Werkstatt einenLasersicherheitsbeauftragten (LSO)ernennen, der die Protokolle überwacht und für die Sicherheit aller sorgt.

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