THEO Bedienungsanleitung

Inhaltsübersicht
MA1 Bedienungsanleitung – Titelseite

Unternehmensdaten #

Autorisierter Vertreter/Importeur und Kundendienst -Nr.

Maxphotonics

Adresse

Dornierstr. 11
82205 Gilching
Deutschland

Telefonnummer

+49 (0)8105 7303890

E-Mail

maxphotonics

Website

theo

Hersteller -Nr.

Shenzhen MaxPhotonics ., Ltd.

Adresse

MaxPhotonics Park
3rd Furong Road
Furong Industrial Area, Shajing, Bao’an, Shenzhen, China. 518125

Telefonnummer

+86 400-900-9588

E-Mail

maxphotonics

Versions nummer

Version

Datum

Ändern

2.0

6. Juni 2025

Erstveröffentlichung

Geltungsbereich #

Diese Betriebsanleitung gilt für Maschinen der Serien MaxPhotonics THEO , die allgemein als handgeführte Laserschweißsysteme bezeichnet werden.

Serie

Typ

MA1

MA1-35

MA1-45

MA1-65

MA1 ULTRA

Über diese Bedienungsanleitung #

  • Die deutsche Fassung dieser Anleitung ist die Original-Bedienungsanleitung. Alle anderen Sprachfassungen sind Übersetzungen der Original-Bedienungsanleitung.
  • Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung immer an einem Ort auf, an dem Sie sie bei Bedarf leicht zur Hand haben.
  • Geben Sie diese Bedienungsanleitung immer mit, wenn Sie die Maschine an andere Personen weitergeben.
  • Lesen und befolgen Sie die Sicherheitshinweise und Warnhinweise in dieser Bedienungsanleitung.

Sicherheit #

ACHTUNG #

Vorsicht Vorsicht

Verletzungsgefahr und Beschädigungsgefahr für die Laserschweißanlage

Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und der Bedienungsanleitung führt zu Verletzungen und Schäden am Laserschweißsystem.

  1. Bewahren Sie alle mitgelieferten Unterlagen für spätere Zwecke auf.
  2. Beachten Sie die Sicherheitshinweise und befolgen Sie die Anweisungen in der Bedienungsanleitung, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

Garantien ummer

Weitere Informationen zur Garantie finden Sie unter:

Sicherheitsvorschriften #

Aufbau der Warnhinweise #

GEFAHR #

Gefahr

Art und Quelle der Gefahr

Folgen einer Nichtbeachtung der Gefahr.

  1. Maßnahmen zur Vermeidung der Gefahr.

Erläuterung der Symbole und Hinweise #

GEFAHR #

Gefahr

Gefahr tödlicher Verletzungen

Diese Warnung weist auf eine unmittelbare Gefahr für Leben und Gesundheit hin. Das Nichtbeachten dieser Warnung führt zu schweren oder tödlichen Verletzungen.

WARNUNG #

Warnung

Hohe Verletzungsgefahr

Dieser Hinweis warnt vor einer gefährlichen Situation, die ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellt. Das Nichtbeachten dieser Warnung kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.

ACHTUNG #

Vorsicht

Verletzungsgefahr

Dieser Hinweis warnt vor einer potenziell gefährlichen Situation, die ein Gesundheitsrisiko darstellt. Das Nichtbeachten dieser Warnung kann zu leichten Verletzungen führen.

HINWEIS Nr.

Hinweis

Dieser Hinweis enthält weitere Informationen.

Warnhinweise #

Die unten abgebildeten Piktogramme befinden sich am Laserschweißsystem und/oder werden in der Bedienungsanleitung verwendet.

Diese Warnhinweise dienen der persönlichen Sicherheit und müssen unbedingt beachtet werden.

Symbol

Erläuterung

Allgemeiner Warnhinweis

Warnung vor Laserstrahl

Warnung vor elektrischer Spannung

Warnung vor Hindernissen auf dem Boden

Warnung vor Handverletzungen

Warnung vor heißen Oberflächen

Warnhinweis zu Gasflaschen

Warnung wegen unzureichender Laserschutzkabine

Warnung vor direkten und reflektierten Strahlen

Warnung vor Laserstrahl

Warnung vor dem Einatmen von Schweißrauch

Vorschriftsschilder #

Die unten abgebildeten Piktogramme befinden sich am Laserschweißsystem und/oder werden in der Bedienungsanleitung verwendet.

Diese Vorschriftsschilder dienen der persönlichen Sicherheit und müssen unbedingt beachtet werden.

Symbol

Erläuterung

Allgemeine Gebotszeichen

Befolgen Sie die Bedienungsanleitung!

Tragen Sie eine Laserschutzbrille!

Tragen Sie eine Schweißermaske!

Tragen Sie Laserschutzhandschuhe!

Tragen Sie eine Laserschutzschürze!

Tragen Sie Sicherheitsschuhe!

Tragen Sie einen Gehörschutz!

Vor Gebrauch mahlen!

Verwendungszweck #

Dieses Laserschweißsystem, bestehend aus einem Laserschweißgerät und einem Drahtvorschubgerät, ist eine Maschine zum manuellen Schweißen verschiedener Werkstoffe wie Stahl, Aluminium und Edelstahl.

Anwendungsbereiche:

  • Der Laser ist ausschließlich für den gewerblichen Einsatz in einer industriellen Umgebung (in Innenräumen) bestimmt und nicht für den privaten Gebrauch.
  • Die MA1-Serie eignet sich für Schweiß- und Lötarbeiten.
  • Der Laser kann in folgenden Branchen eingesetzt werden: Eisenwaren, Baustoffe, Küchengeräte, Luft- und Raumfahrt sowie Automobilindustrie.

Möglicher vorhersehbarer Missbrauch #

Die folgenden Vorgehensweisen müssen aufgrund der damit verbundenen Sicherheitsrisiken vermieden werden:

  • Betrieb des Lasers ohne die vom Hersteller vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung.
  • Die Benutzung der Maschine durch Kinder oder Personen, die nicht in der Lage sind, die Maschine sicher und ordnungsgemäß zu bedienen, sowie die Benutzung der Maschine in unbelüfteten Räumen.
  • Die Manipulation, Umgehung oder Deaktivierung der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen.
  • Demontage der Maschine.
  • Die vorsätzliche Manipulation der Bedienelemente sowie jegliche vom Hersteller nicht vorgesehene Änderung, Umrüstung oder Erweiterung der Maschine und der elektrischen Anlage.
  • Störungen der Elektronik durch das Mitführen starker Magnete oder anderer stark strahlender Gegenstände.
  • Die Verwendung der Maschine oder ihrer Teile, wenn diese beschädigt sind, insbesondere des Laserkopfes oder der Sicherheitseinrichtungen.
  • Überschreitung der vom Hersteller festgelegten Betriebsparameter.
  • Den Schweißbrenner auf Personen richten. Während des Betriebs darf der Laser nur auf die Arbeitsfläche gerichtet werden.
  • Verwendung der Maschine ohne persönliche Schutzausrüstung.
  • Das Gerät starken und schnellen Temperaturschwankungen sowie feuchten und nassen Umgebungen aussetzen.
  • Verwendung des Lasers in explosionsgefährdeten Bereichen oder in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten/Gasen (ohne Ex-Schutz).

Allgemeine Sicherheitshinweise #

Handlaserschweißgeräte gehören zur Produktklasse 4, da sie unsichtbare Infrarot-Laserstrahlung mit einer Wellenlänge von 1080 nm aussenden.

Das vom Schweißkopf ausgestrahlte hochintensive Licht hat eine durchschnittliche Leistung von mehr als 1 W und kann direkte oder indirekte Schäden an Augen und Haut verursachen. Insbesondere kann die Einwirkung dieser Laserstrahlung zu irreversiblen Schäden an der Netzhaut oder der Hornhaut führen.

Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, ist es unerlässlich, vor der Inbetriebnahme eines Handlaserschweißgeräts eine entsprechend zertifizierte Schutzbrille für Nahinfrarotlaser mit einer Wellenlänge von 1080 nm zu tragen.

Sichere Verwendung #

WARNUNG #

Warnung Warnung

Gefahr durch Laserstrahlung!

Der Kontakt mit Laserstrahlung kann zu irreversiblen Schäden an der Netzhaut oder der Hornhaut führen.

  1. Um mögliche Augenverletzungen zu vermeiden, sollten Sie nicht direkt in den Strahlaustritt des Lasers blicken und bei der Verwendung des Lasers unbedingt eine geeignete Laserschutzbrille tragen.
  2. Öffnen Sie das handgeführte Laserschweißsystem nicht, da es keine Teile oder Reparaturmöglichkeiten gibt, die für den Benutzer vorgesehen sind.
  • Schulen Sie Ihr Personal regelmäßig und weisen Sie auf die mit dieser Technologie verbundenen Gefahren hin. Die sichere Nutzung und die Verantwortung für den Einsatz liegen beim Benutzer.
  • Weisen Sie alle Personen, auch diejenigen, die sich nur gelegentlich in diesem Bereich aufhalten, an, sich vorab zu vergewissern, ob der Laser in Betrieb ist.
  • Jede Bedienung oder Einstellung, die nicht den Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung entspricht, kann zu Schäden am System oder zu Fehlfunktionen führen.
  • Diffuse Laserstrahlung kann die Haut und andere Gewebe schädigen. Überprüfen Sie daher regelmäßig das Schutzglas und die Düse auf Verschmutzungen. Im Zweifelsfall sollten Sie das Schutzglas (siehe „Schutzglas wechseln“) und die Düse (siehe „Düsen wechseln“) austauschen.

Anforderungen an das Personal #

  • Das Laserschweißsystem darf nur von qualifiziertem Personal bedient werden.
  • Qualifiziertes Personal sind Personen, die:
    • wurden in der Bedienung und den geltenden Sicherheitsvorschriften geschult.
    • die Schulung von Maxphotonics, THEO deren autorisierten Handels- und Servicepartnern erfolgreich absolviert haben.
    • Ich habe die Bedienungsanleitung gelesen und verstanden.
  • Bei der Montage, Installation und Nutzung sind die vor Ort geltenden gesetzlichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten.
  • Personen, die nicht für die Bedienung der Maschine eingeteilt oder dazu befugt sind, ist der Zugang strengstens untersagt. Unbefugte Personen sind anzuweisen, den Arbeitsbereich zu verlassen.
  • Das Personal muss stets geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen.
  • Das Laserschweißsystem darf nicht von Personen mit psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen, von Kindern oder älteren Menschen verwendet werden.
  • Während des Laserschweißens müssen sich alle Personen, die sich am Werkstück oder im Raum aufhalten, hinter dem Schweißbrenner aufhalten.

Lasersicherheitsbeauftragter #

  • Vor der Inbetriebnahme von Lasergeräten der Klassen 3R, 3B oder 4 muss der Arbeitgeber einen Lasersicherheitsbeauftragten benennen, sofern ihm das erforderliche technische Fachwissen fehlt.
  • Die Aufgaben des Lasersicherheitsbeauftragten sind in den geltenden europäischen Normen festgelegt.
  • Der Lasersicherheitsbeauftragte muss über die erforderlichen fachlichen Kenntnisse verfügen, um seine Aufgaben erfüllen zu können. Die fachliche Qualifikation muss durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung nachgewiesen und durch kontinuierliche Fortbildung aufrechterhalten werden.
  • Der Lasersicherheitsbeauftragte unterstützt den Arbeitgeber bei folgenden Aufgaben:
    • Durchführung der Risikobewertung
    • Umsetzung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen
    • Überwachung des sicheren Betriebs der Laser.
  • Bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben arbeitet der Lasersicherheitsbeauftragte mit dem Arbeitsschutzbeauftragten und dem Betriebsarzt zusammen.

Anforderungen an die Betriebsumgebung #

  • Handlaserschweißgeräte werden in der Regel eingesetzt:
    • In zugelassenen Laserschweißzellen
    • unterhalb einer Höhe von 2000 Metern
    • Überspannungskategorie II
    • Verschmutzungsgrad 2
  • Stellen Sie sicher, dass der Aufstellungsort sicher, geschützt und trocken ist. Weitere Informationen finden Sie in den technischen Daten (siehe Technische Daten).
  • Stellen Sie einen separaten Raum oder Bereich bereit und/oder richten Sie einen geeigneten Sicherheitsbereich mit geeigneten Laserschutztrennwänden oder -vorhängen sowie lasersicherheitsrelevanten Komponenten (Warnleuchte, codierter Sicherheitsschalter, Signal) ein, der die Lasersicherheitsanforderungen gemäß den örtlichen Vorschriften erfüllt.
  • Verwenden Sie eine geeignete Laserschutzkabine und informieren Sie andere Personen in Ihrem Arbeitsumfeld.
  • Bringen Sie an allen Zugängen zum Laserbereich Laserwarnschilder an, um darauf hinzuweisen, dass ein (Klasse-4-)Laser in Betrieb ist.
  • Gas: Das Laserschweißsystem benötigt Argon als Schutzgas; Edelstahl und Aluminium werden mit Stickstoff (N₂) geschweißt.
  • Werkstücke: Stellen Sie sicher, dass das Werkstück sicher fixiert ist, und verhindern Sie, dass es sich von selbst verschiebt oder seine Position verändert.
  • Absaugung: Beim Laserschweißen entstehen Dämpfe und Staub, die für den menschlichen Organismus schädlich sind. Sorgen Sie für eine ausreichende Absaugung.

Maßnahmen zur optischen Sicherheit #

  • Schauen Sie nicht direkt in die Laseraustrittsöffnung des Handlaserschweißgeräts oder in den Pilotlaser.
  • Halten Sie den Handlaserschweißer und die dazugehörigen optischen Ausgabegeräte stets unter Augenhöhe und vom Benutzer entfernt.
  • Stellen Sie sicher, dass die gesamte persönliche Schutzausrüstung (PSA) für die auf dem Lasersicherheitsetikett des Produkts angegebene Ausgangsleistung und den dort angegebenen Wellenlängenbereich ausgelegt ist.
  • Verwenden Sie das Handlaserschweißgerät nicht in dunklen Umgebungen.
  • Stellen Sie sicher, dass der Handlaserschweißer ausgeschaltet und die Stromversorgung unterbrochen ist (siehe „Ausschalten des Laserschweißers“), bevor Sie das Sicherheitsglas, die Kupferdüse und das Drahtvorschubmodul montieren oder reparieren.
  • Die Laserleistung wird durch ein Sicherheitsglas geleitet. Achten Sie darauf, dass das Sicherheitsglas sauber und von hoher Qualität ist. Staub auf der Heizeinheit kann das Sicherheitsglas und den Laser beschädigen.
  • Bei der Behebung einer Störung muss der Laser ausgeschaltet werden. Schalten Sie den Laser erst wieder ein, nachdem die Störung behoben wurde.
  • Bedienen Sie das Gerät ausschließlich gemäß den Anweisungen in dieser Bedienungsanleitung; andernfalls können die Sicherheitseinrichtungen und die Leistungsfähigkeit des Geräts beeinträchtigt werden, wofür der Hersteller keine Haftung übernimmt.
NOHD-Wert #

Die nominelle Augen-Gefährdungsentfernung (NOHD) ist der Gefahrenbereich, in dem ein direkter Blick in den Laserstrahl zu Augenschäden führen kann.

Es ist unbedingt erforderlich, dass Sie den durch den NOHD-Wert angegebenen Grenzwert einhalten (siehe „Optische Eigenschaften“) und die entsprechende persönliche Schutzausrüstung tragen (siehe „Persönliche Schutzausrüstung (PSA)“).

1

Laser-Gefahrenzone für Haut und Augen

2

Laser-Gefahrenzone für die Augen

3

Sicherheitsabstand für die Augen (NOHD-Grenzwert)

Elektrische Betriebsvorschriften #

  • Achten Sie beim Betrieb des Geräts darauf, dass die Stromversorgung ordnungsgemäß geerdet ist und die richtige Spannung aufweist.
  • Vergewissern Sie sich vor der Inbetriebnahme des Geräts, dass die angeschlossene Stromversorgung ebenfalls ordnungsgemäß über einen Schutzleiter geerdet ist.
  • Um die Brandgefahr zu minimieren, verwenden Sie bei Bedarf ausschließlich Sicherungen desselben Typs und derselben Nennleistung. Verwenden Sie zu diesem Zweck keine anderen Sicherungen oder Materialien.
  • Vergewissern Sie sich, dass die Eingangswechselspannung des Handlaserschweißgeräts im normalen Einphasenbereich von 200–240 V AC liegt und dass die Verkabelung korrekt ist. Eine falsche Verkabelung kann zu Verletzungen oder Schäden am Gerät führen.
  • Schließen Sie das Gerät an einen geeigneten Anschluss an (je nach Gerät: 16 A oder 32 A) und überprüfen Sie die Kabel auf mögliche Beschädigungen.
  • Benutzern ist es untersagt, Reparaturen an Teilen, Komponenten oder Modulen durchzuführen, mit Ausnahme von Wartungsarbeiten an Verschleißteilen des Schweißbrenners. Alle Reparaturen müssen von Servicetechnikern durchgeführt werden.
  • Es ist dem Benutzer strengstens untersagt, das Handlaserschweißgerät eigenmächtig zu zerlegen und wieder zusammenzubauen, da dies zu Stromschlägen, Verbrennungen oder Schäden an den betroffenen Bauteilen führen kann.
  • Eine Demontage des Produkts ohne Genehmigung führt zum Erlöschen der Garantie.

Kühlung und Temperatur #

  • Die Lasereinheit ist luftgekühlt. Der Betrieb bei höheren Temperaturen beschleunigt den Alterungsprozess, erhöht den Schwellenstrom und verringert den Beugungswirkungsgrad.
  • Vergewissern Sie sich vor dem Starten des Lasers, dass die Umgebungstemperatur und die Luftfeuchtigkeit innerhalb der empfohlenen Spezifikationen liegen (siehe Laserschweißanlage).
  • Der Betrieb des Geräts bei erhöhten Temperaturen kann den Alterungsprozess beschleunigen, den Schwellenstrom erhöhen und die Empfindlichkeit sowie den Wirkungsgrad des Geräts verringern. Wenden Sie sich an den Kundendienst, wenn das Gerät überhitzt (siehe Importeur/Kundendienst).
  • Ist die Lasertemperatur zu hoch, löst das Gerät einen Alarm aus und stellt die Lichtemission ein.

Lebensdauer #

Der Hersteller empfiehlt folgende Maßnahmen zur Verlängerung der Lebensdauer:

  • Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung des Arbeitsbereichs und stellen Sie die Maschine in einer trockenen, kühlen und sauberen Umgebung auf. Vermeiden Sie hohe Temperaturen, Feuchtigkeit und Wassereinwirkung.
  • Achten Sie beim Betrieb des Geräts darauf, dass der Lufteinlass an der Unterseite des Lasers frei von Hindernissen bleibt, und halten Sie einen Umkreis von 1 Meter frei von Verunreinigungen, um einen ungehinderten Luftstrom zu gewährleisten. Stellen Sie sicher, dass der obere Luftauslass 1 Meter über dem Boden liegt.
  • Verhindern Sie, dass Fremdkörper (einschließlich Flüssigkeiten) von oben in den Laserschweißer gelangen, da dies zu Schäden am Gerät und zu Verletzungen führen kann.

Reinigung #

  • Knicken Sie die Kabel-Schlauch-Kombination nicht, da dies die darin enthaltenen Glasfasern beschädigen würde.
  • Entfernen Sie regelmäßig Staub und Schmutz vom Gerät.
  • Reinigen Sie den Schweißbrenner ausschließlich mit trockenen Tüchern; verwenden Sie keine Druckluft.
  • Sollten Sie Schäden feststellen, wenden Sie sich bitte an Maxphotonics .
  • Im Interesse eines sicheren Betriebs sollte die Maschine regelmäßig von unserem Serviceteam überprüft werden.
  • Düsen und Schutzbrillen müssen überprüft und bei den ersten Anzeichen von Beschädigungen ausgetauscht werden (siehe „Auswechseln der Düsen“ und „Auswechseln der Schutzbrille“).

Gefahren beim Laserschweißen #

Laserstrahlung #

  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise, um eine versehentliche Exposition gegenüber unsichtbaren direkten oder reflektierten Strahlen zu vermeiden.
  • Betreiben Sie das System ausschließlich innerhalb des dafür vorgesehenen, lasergesteuerten Bereichs.

Gesundheitsschäden #

Laserstrahlung kann schwere Schäden an der Netzhaut oder der Hornhaut verursachen, was zu dauerhaften Augenschäden und möglicherweise auch zu Hautschäden führen kann.

Verletzungen der Augen #

Laserschweißgerät #

Beim Schweißen werden sichtbare und unsichtbare Strahlen abgegeben, die eine Gefahr für den Anwender darstellen können. Die Wechselwirkung zwischen dem Hochleistungslaserstrahl und dem zu schweißenden Material kann zu diffuser Laserstrahlung führen.

Beim Schweißen kann ein Plasma entstehen, das ultraviolette Strahlung und „blaues Licht“ abgibt. Diese Strahlung kann zu Bindehautentzündungen, photochemischen Schäden an der Netzhaut und Hautreaktionen führen, die einem Sonnenbrand ähneln. Anwender, die dem UV-Licht ohne angemessenen Schutz ausgesetzt sind, können bleibende Augenschäden davontragen.

  • Der Hersteller empfiehlt, dass alle Personen im Laserbereich persönliche Schutzausrüstung tragen, einschließlich einer Laserschutzbrille oder eines Laserschweißhelms, um Augen und Haut vor reflektierten und diffusen Laserstrahlen sowie vor starkem Laserlicht, ultraviolettem Licht, Hitze und Funken zu schützen.

Drahtvorschubgerät #

Beim Einfädeln und manuellen Bewegen des Schweißdrahtes kann es zu Augenverletzungen kommen.

  • Schauen Sie nicht direkt in den Anschluss für die Brennerauskleidung am Drahtvorschubgerät.
  • Schauen Sie nicht direkt in die Öffnung des Brennerauskleidungsrohrs.
  • Schauen Sie nicht direkt in die Drahtzuführdüse.
  • Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung wie eine Schutzbrille, einen Laserschweißhelm oder eine Laserschweißmaske, um Gesicht und Augen zu schützen.
Hautschäden #

Beim Schweißen sind Anwender der Gefahr von Hautschäden durch Infrarot- und Ultraviolettstrahlung ausgesetzt. Diese Strahlungsarten können Hautverbrennungen verursachen, die das Risiko für Hautkrebs und vorzeitige Hautalterung erhöhen. Auch Schweißfunken können Verbrennungen verursachen. Nach dem Laserschweißen können die bearbeiteten Werkstücke noch extrem heiß sein.

  • Es wird empfohlen, dass der Benutzer und Dritte im vom Laser erfassten Bereich Schutzkleidung tragen, wie z. B. Laserschutzkleidung, hitzebeständige Handschuhe, Kopfbedeckungen, Lederschürzen und andere laser- und hitzebeständige Kleidung.
  • Halten Sie Ärmel und Kragen zugeknöpft.
  • Legen Sie bearbeitete Teile niemals so ab, dass der Laser das Werkstück durchdringen kann, da dies gefährlich sein kann.

Gefahr durch Reflexionen #

Die Austrittsöffnung des Handlaserschweißgeräts kann einen sekundären Laserstrahl erzeugen, der in verschiedenen Winkeln abgestrahlt wird. Dieser Vorgang, bei dem der Hauptstrahl bei Reflexion an einer ebenen Fläche einen divergierenden Strahl erzeugt, wird als spiegelnde Reflexion bezeichnet.

Obwohl die Energie des sekundären Laserstrahls deutlich geringer ist als die des primären Laserstrahls, kann seine Intensität dennoch ausreichen, um Augen, Haut oder bestimmte Materialoberflächen zu schädigen.

  • Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung: Laserschutzbrille/Laserschweißhelm, Laserschutzhandschuhe, Laserschutzschürze.
  • Der Benutzer und Dritte müssen stets auf mögliche Reflexionen achten. Eine falsche Konfiguration der Lasereinstellungen kann zu vermehrten Reflexionen führen.
  • Der Benutzer und Dritte müssen sich stets hinter dem Schweißbrenner aufhalten.
  • Stellen Sie sicher, dass sich während des Schweißvorgangs keine Personen im Reflexionsbereich aufhalten und dass keine brennbaren Materialien vorhanden sind.
  • Verwenden Sie eine Düse, die für die Schweißposition geeignet ist.
  • Beim Schweißen stark reflektierender Materialien (z. B. Aluminium oder Kupfer) ist besondere Vorsicht geboten, da ein Teil der Laserstrahlenergie vom Schweißbereich reflektiert werden kann.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie den zu erwartenden Reflexionskegel für jedes bearbeitete Teil kennen, und vermeiden Sie es, in den zu erwartenden Reflexionskegel zu blicken oder einen Körperteil in diesen zu bewegen.
Gefahr durch Sekundärstrahlung #

Während des Schweißvorgangs entsteht sowohl sichtbare als auch unsichtbare Strahlung. Die Wechselwirkung zwischen dem Hochleistungslaserstrahl und dem zu schweißenden Material kann zur Entstehung von ultraviolettem (UV) Licht und Plasmen führen, die „blaues Licht“ abgeben. Diese Strahlung kann verschiedene Gesundheitsprobleme verursachen, wie beispielsweise Bindehautentzündung, photochemische Schäden an der Netzhaut und Hautreaktionen, die Sonnenbrand ähneln.

Benutzer, die diesen unsichtbaren UV-Strahlen ohne geeignete Schutzmaßnahmen ausgesetzt sind, laufen Gefahr, bleibende Augenschäden davonzutragen. Schon eine kurze Einwirkung von UV-Strahlen beim Schweißen kann Symptome wie verschwommenes Sehen, Brennen, übermäßigen Tränenfluss, Augenschmerzen und Reizungen hervorrufen – oft wird dies als das Gefühl beschrieben, als hätte man Sand in den Augen.

  • Suchen Sie bei Auftreten von Symptomen unverzüglich einen Arzt auf.

Explosionsgefahr #

Gasflaschen stellen eine Explosionsgefahr dar, wenn sie beschädigt sind oder sich in der Nähe des Schweißbereichs befinden.

  • Bewahren Sie die Schutzgasflaschen an einem sicheren Ort auf, an dem sie nicht durch Stöße oder durch Laserschweißen beschädigt werden können.
  • Halten Sie die Schutzgasflaschen von Wärmequellen, Funken und offenen Flammen fern.
  • Befestigen Sie die Schutzgasflaschen in aufrechter Position und sichern Sie sie an einem stabilen Flaschenhalter.
  • Vergewissern Sie sich, dass der Regler funktionsfähig ist und für das jeweilige Gas und den jeweiligen Druck geeignet ist.
  • Stellen Sie sicher, dass der Gasdruck richtig eingestellt ist.
  • Vergewissern Sie sich, dass die Schläuche und Anschlüsse für den jeweiligen Einsatzzweck geeignet und in einwandfreiem Zustand sind.

Brandgefahr #

Die beim Schweißen entstehende Hitze und die Funkenbildung können brennbare Materialien in der Nähe des Schweißbereichs entzünden oder zur Explosion bringen.

  • Halten Sie brennbare Materialien vom Schweißbereich fern, da die beim Schweißen entstehende Hitze und Funkenbildung Brände oder Explosionen verursachen können.
  • Arbeiten Sie nicht in Umgebungen, in denen sich entzündliche oder brennbare Stoffe befinden. Führen Sie Laserschweißarbeiten nur in Bereichen durch, die frei von brennbaren Materialien sind.
  • Führen Sie niemals Schweißarbeiten an Behältern durch, die brennbare oder entzündliche Stoffe enthalten oder vermutlich enthalten.
  • Halten Sie Feuerlöscher in der Nähe an einem leicht zugänglichen Ort bereit und stellen Sie sicher, dass das Personal in deren ordnungsgemäßer Verwendung geschult ist.
  • Der Laser kann flüchtige Stoffe wie Alkohol, Benzin, Äther und andere Lösungsmittel entzünden. Treffen Sie die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen und vermeiden Sie den Kontakt mit Lösungsmitteln oder brennbaren Materialien und Gasen während der Installation und des Betriebs des Geräts.

Verhalten bei Unfällen #

  1. Betätigen Sie den Not-Aus-Schalter (siehe Not-Aus-Schalter).
  2. Beachten Sie alle vorgeschriebenen Sicherheitsvorschriften sowie die allgemeinen unternehmensweiten Maßnahmen zur Unfallverhütung.
  3. Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf.

Verhalten im Brandfall #

  1. Schalten Sie das Gerät aus (siehe „Ausschalten des Laserschweißgeräts“).
  2. Beachten Sie alle vorgeschriebenen Sicherheitsvorschriften sowie die allgemeinen unternehmensweiten Brandschutzmaßnahmen.
  3. Suchen Sie einen Arzt auf.

Gefahr durch Schweißrauch #

Schweißrauch kann aus Feinstaub und Gasen bestehen, die durch die Kombination von Schweißmaterialien, Zusatzwerkstoffen, Schutzgasen, Farben, Beschichtungen, chemischen Reaktionen und Luftverschmutzung entstehen. Schweißrauch kann sich negativ auf Lunge, Herz, Nieren und das zentrale Nervensystem auswirken.

Die Wechselwirkung des Lasers mit Zielmaterialien wie Kunststoffen, Metallen und Verbundwerkstoffen kann dazu führen, dass diese verdampfen und giftige sowie gefährliche Rauch- und Dampfwolken entstehen. Diese sind oft unsichtbar und stellen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar. Schweißarbeiten in geschlossenen Räumen mit schlechter Belüftung sind äußerst gefährlich, da sich giftige Konzentrationen von Rauch und Gasen schnell ansammeln können, was zu Bewusstlosigkeit oder Ersticken führen kann. Die beim Schweißen emittierte ultraviolette Strahlung reagiert mit Sauerstoff und Stickstoff in der Luft und erzeugt Ozon und Stickoxide, die in hohen Konzentrationen tödlich sein können. Die beim Schweißen verwendeten Schutzgase können die Luft verdrängen und zu Körperverletzungen oder sogar zum Tod führen.

Um diese Risiken zu verringern:

  • Installieren Sie Absauganlagen, um gefährliche Dämpfe, Gase, Partikel und gefährliche Rückstände aus dem Arbeitsbereich zu entfernen.
  • Lesen Sie die Sicherheitsdatenblätter und Warnhinweise, die den Schweißmaterialien beiliegen, und befolgen Sie diese.
  • Beachten Sie, dass in kleinen Räumen oder anderen risikobehafteten Situationen zusätzlich zur Absauganlage eine Frischluftzufuhr erforderlich sein kann.
  • Arbeiten Sie stets in gut belüfteten Räumen.
  • Überwachen Sie regelmäßig die Luftqualität, um die Konzentration schädlicher Dämpfe im Arbeitsbereich zu ermitteln.
  • Halten Sie Ihren Kopf beim Schweißen von der Rauchquelle fern, um zu vermeiden, dass Sie den gefährlichen Dämpfen ausgesetzt sind.
  • Tragen Sie in engen Räumen oder in anderen Situationen, in denen dies erforderlich sein könnte, Atemschutz.

Maßnahmen zur Lasersicherheit #

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) #

Unabhängig davon, ob ein Laser in eine neue Anlage eingebaut oder eine bestehende Anlage nachgerüstet wird, liegt die Verantwortung für die Feststellung der Eignung der persönlichen Schutzausrüstung allein beim Anwender.

Alle persönlichen Schutzausrüstungen müssen für die Ausgangsleistung und den Wellenlängenbereich der Maschine geeignet sein und einen angemessenen Schutz bieten. Auch die durch den Schweißprozess verursachten Gefahren durch Sekundärstrahlung müssen berücksichtigt werden.

Um Augen- und Hautverletzungen sowie Hörschäden zu vermeiden, müssen Kleidung und Schutzausrüstung getragen werden, die den geltenden Vorschriften entsprechen.

Die Kleidung muss praktisch (eng anliegend) sein und darf die Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Langes Haar muss unbedingt unter einem Haarnetz getragen werden.

Die persönliche Schutzausrüstung umfasst:

  • Laserschutzbrille
  • Laserschweißhelm
  • Gehörschutz
  • Schutzhandschuhe
  • Sicherheitsschuhe
  • Lange Kleidung
Laserschutzbrille oder Laserschweißhelm #

Tragen Sie eine nach EN 207:2017 zertifizierte Laserschutzbrille oder einen Laserschweißhelm, der den Anforderungen hinsichtlich der Laserausgangsleistung entspricht. Die Laserschutzbrille und der Laserschweißhelm müssen Schutz über den gesamten Wellenlängenbereich des Geräts bieten.

Beim Betrieb oder bei der Handhabung des Produkts sind eine Laserschutzbrille oder ein Laserschweißhelm sowie eine Gesichtsmaske vorgeschrieben.

Personen, die sich in unmittelbarer Nähe der Maschine aufhalten, müssen die gleiche persönliche Schutzausrüstung tragen.

Laserleistung: bis zu 2000 W im Dauerstrichbetrieb (CW)

And direct or near indirect exposure (e.g. < 1 m distance)

Empfohlene Laserschutzklasse für Sicherheitsausrüstung:

  • OD9+ für 1070 nm bis 1075 nm, D LB6 + IR LB8 + M LB9
  • OD8+ für 1075 nm bis 1080 nm, D LB6 + IRM LB8
  • OD7+ für 1080 nm bis 1087 nm, D LB6 + IRM LB7

 

Laserschweißhelm: PSA-Verordnung (EU) 2016/425, EN ISO 16321-1:2022, EN ISO 16321-2:2021, EN 207:2017

Laserschutzklasse des Materials: 900–1100 D LB5 / LB7 R LB8 CE

Laserschutzklasse des Sichtfensters: 900–1080 D LB7 IR LB8 CE

 

Empfehlung Nr.

Symbol

Erläuterung

Wir empfehlen das Tragen eines Laserschweißhelms.

  • Halten Sie entlang der Sichtlinie einen Abstand von 500 mm zum Laser ein.
  • Halten Sie einen maximalen Sicherheitswinkel von 45° ein.
  • Richten Sie den Laser entlang der Sichtlinie aus.
Laserschutzhandschuhe #

Tragen Sie laser- und hitzebeständige Schutzhandschuhe, die Schutz vor mechanischen Risiken gemäß EN 388:2016+A1 bieten und gemäß EN 12477:2001+A1:2005 für Schweißer geeignet sind.

Schutzhandschuhe müssen Schutz vor Laserstrahlung mit einer Wellenlänge von 1070 nm bieten, um zu verhindern, dass die Haut einer Strahlung ausgesetzt wird, die den zulässigen Grenzwert überschreitet. Schutzhandschuhe müssen gemäß der Norm EN ISO 11611 für den Einsatz über Schutzkleidung beim Schweißen und ähnlichen Verfahren geeignet sein. Sie müssen außerdem gemäß der Norm EN ISO 11612 für den Einsatz über Schutzkleidung zum Schutz vor Hitze und Flammen geeignet sein.

Laserschutzschürze #

Tragen Sie zertifizierte Schutzkleidung für Schweißarbeiten und ähnliche Verfahren gemäß EN ISO 13688:2013+A1:20221 und EN ISO 11611:2015.

Sicherheits- und Schutzausrüstung #

Autorisierungscode #

Der Laserschweißer muss mit einem Autorisierungscode freigeschaltet werden. Der Code wird Ihnen per E-Mail zugesandt, nachdem Sie eine Schulung erfolgreich absolviert haben.

Mitarbeiterschulung #

Nur Personen, die eine entsprechende Einweisung und Schulung erhalten haben, sind zur Bedienung der Laserschweißanlage berechtigt.

Persönliche Schutzausrüstung #

Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung (siehe Persönliche Schutzausrüstung (PSA)) mit der entsprechenden Laserschutzklasse. Die Spezifikationen finden Sie in den technischen Daten.

Sicherheitsschlüssel Nr.

Ohne den Sicherheitsschlüssel lässt sich das Laserschweißgerät zwar über den Netzschalter einschalten, der Laser kann jedoch nicht in Betrieb genommen werden.

  • Position 1: Laser aktiviert.
  • Position 0: Laser deaktiviert.
Türverriegelungsschalter und Laserschutzgehäuse #

Der Laserschweißer darf nur in einer Laserschweißzelle oder in einem geschlossenen Raum mit verriegelten Sicherheitseinrichtungen betrieben werden. Bei unbeabsichtigtem Betreten schaltet die Verriegelung (Türkontaktschalter) das Laserschweißsystem automatisch ab. Der Laser wird deaktiviert.

Der Betreiber ist dafür verantwortlich, einen geeigneten Türkontaktschalter, der den Zugang zum gesicherten Laserarbeitsbereich ermöglicht, ordnungsgemäß zu installieren und dessen zuverlässigen Betrieb sicherzustellen.

Not-Aus-Schalter #

Der Not-Aus-Schalter schaltet den Laser sofort aus. Auf dem Bedienfeld wird die Meldung „Not-Aus aktiv!“ angezeigt.

  • Der Not-Aus-Schalter bleibt in der gedrückten Position verriegelt. Es kann nicht mehr geschweißt werden.
  • Durch Drehen des Not-Aus-Schalters wird dieser entriegelt und kehrt in seine Ausgangsposition zurück.
Rollen mit Bremse #

Der Laserschweißer und der Drahtvorschub sind zur Gewährleistung der Stabilität mit Lenkrollen mit Feststellbremsen ausgestattet.

Funktionskontrolle am Schweißbrenner #

Der Schweißvorgang wird erst ausgelöst, wenn die Laserspitze des Schweißbrenners die Werkstückoberfläche berührt und der Laserauslöser betätigt wird.

Ausstattung der Arbeitsplätze #

  • Der Bediener legt fest, welcher Arbeitsplatz besetzt werden soll.
  • Stellen Sie sicher, dass ausreichend Arbeitsflächen, Funktionsbereiche, Lagerflächen sowie Verkehrs- und Fluchtwege vorhanden sind.
  • Der Laserschweißer wird von einer einzigen Person bedient.

Bedienelemente am Gerät #

  • Griff am Gehäuse des Laserschweißgeräts für den mobilen Einsatz. Das Gerät lässt sich leicht bewegen und handhaben.
  • Bedienfeld für Inbetriebnahme- und Einstellarbeiten am Laserschweißgerät
  • Schweißbrenner zum Schweißen von Werkstücken
Laserschutzgehäuse #

Arbeiten Sie in einem geeigneten Laserschutzgehäuse gemäß IEC 60825-4:2006:

  • Laserschutzkabine/Laserschweißzelle
  • Lasersicherheitsvorhang
  • Lasersicherheitstrennwand
Absaugung von Schweißrauch #

Installieren Sie Absauganlagen, um gefährliche Dämpfe, Gase, Partikel und gefährliche Rückstände aus dem Arbeitsbereich zu entfernen.

Arbeitsanleitung #

Halten Sie sich beim Schweißen stets hinter dem Reflexionsbereich und außerhalb der Laserreflexionszone auf.

  1. Halten Sie den Brennerkopf beim Schweißen in einem Winkel zwischen 30° und 70°. ACHTUNG! Wenn Sie den Schweißbrenner in einer Position halten, in der der Winkel des Brennerkopfs zu steil oder zu flach ist, kann das Gerät beschädigt werden.

Seien Sie beim Schweißen stark reflektierender Werkstoffe (z. B. Aluminium oder Kupfer) vorsichtig, da es zu Mehrfachreflexionen kommen kann.

  1. Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung (siehe Persönliche Schutzausrüstung (PSA)).
  2. Der Benutzer und Dritte müssen sich während des Schweißvorgangs stets hinter dem Reflexionsbereich und außerhalb der Laserreflexionszone aufhalten.
Gefahrenzone Nr.

Während des Schweißvorgangs gilt der gesamte Bereich vor dem Handlaserschweißgerät aufgrund der emittierten Laserstrahlung als Gefahrenzone.

Nur der Benutzer darf sich in unmittelbarer Nähe des Arbeitsbereichs aufhalten.

Normen und Vorschriften #

Gemäß den EU- und nationalen Normen und Anforderungen müssen Laser anhand ihrer Ausgangsleistung und Wellenlänge klassifiziert werden. Alle Laserprodukte der MA1-Serie sind gemäß EN 60825-1 als Laserprodukte der Klasse 4 eingestuft.

Störfestigkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen #

  • EN IEC 61000-6-4:2019
  • EN IEC 61000-6-2:2019

Sicherheit der Stromversorgung #

  • EN 62368-1:2014+A11:2017

Lasersicherheit #

  • ISO 12100:2010
  • ISO 11553:2017
  • EN 60204-1:2018

Funktionale Sicherheit #

  • EN 60825-1:2014+A11:2021
  • CDRH 21 CFR 1040.10

Theo #

Die THEO ist eine Online-Lernplattform, die Bedienern eine Grundschulung zum sicheren Umgang und zur Wartung von THEO bietet.

Weitere Schulungen, Anleitungen zur Maschineneinrichtung und Sicherheitsvideos finden Sie in der THEO unter: theo.

 

Die wichtigsten Angebote der THEO :

  • Einrichtung und Bedienung der Geräte: Schritt-für-Schritt-Videoanleitungen zur Einrichtung und grundlegenden Bedienung der Handlaserschweißgeräte der MA1-Serie.
  • Lasersicherheitsberichte: Schulungsvideos und Anleitungen zu den Gefahren von Lasern der Klasse 4 mit Schwerpunkt auf Risikobewertung und Sicherheitsmaßnahmen.
  • Persönliche Schutzausrüstung (PSA): Ausführliche Anleitungen zur korrekten Verwendung von Schutzbrillen für 1080-nm-Infrarotlaser und anderer erforderlicher Schutzausrüstung.
  • Sichere Arbeitspraktiken: Online-Kurse zu korrekter Handhabung, Wartungsroutinen und Sicherheitsvorkehrungen, um die Einhaltung der Branchenstandards zu gewährleisten.

 

Bediener können das Modul der THEO online in ihrem eigenen Tempo absolvieren. Die Video-Tutorials und schriftlichen Unterlagen richten sich sowohl an Anfänger als auch an erfahrene Nutzer und fördern sichere Arbeitspraktiken sowie maximale Leistung.

 

Nach erfolgreichem Abschluss der Kurse erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.

 

Bitte registrieren Sie sich mit der Seriennummer Ihres MA1-Geräts, um Zugang zu zusätzlichen Ressourcen zu erhalten und die Softwarelizenz für das Gerät zu erhalten. Durch die Registrierung stellen Sie sicher, dass Sie Zugriff auf den vollen Funktionsumfang sowie auf den Produktsupport haben.

Produktbeschreibung #

Die Laser der MA1-Serie sind zertifizierte Laserprodukte der Klasse 4. Die Laser basieren auf Diodenlasertechnologie und verfügen über einen Wellenlängenbereich von 1070 nm bis 1090 nm bei einem Wirkungsgrad von ca. 30 %.

Das handgeführte Laserschweißsystem besteht aus einem Laserschweißgerät, einem Schweißbrenner, einem Drahtvorschubgerät und einer Steuerung.

Die Ziffern in der Typenbezeichnung geben die Eindringtiefe des Handlaserschweißgeräts an.

Beispiel: MA1-35: 3,5 mm für hochlegierte Stähle

Lieferumfang #

Nein.

Komponente

Beschreibung

Menge

1

Handlaserschweißgerät mit Schweißbrenner und Stromkabel

MA1-35 / MA1-45 / MA1-65 / MA1 ULTRA

1

2

Erdungskabel

5 m oder 10 m

1

3

Laserschutzbrille

Schutzstufe (OD7+) D LB6+ IRM LB7

Schutzstufe (OD8+) D LB6+ IRM LB8

1

4

Schweißdüsen

Düse 1, 3, A, B und Flachdüse

je 2 Stück

5

Schutzbrille

φ20 * 3

5

6

Drahtvorschubdüsen

0,8 / 1,0 / 1,2 / 1,6 mm

je 1 Stück

7

Reinigungsstäbchen 1

25 Stück

1

8

Reinigungsstäbchen 2

25 Stück

1

9

Drahtvorschubgerät (einzeln verpackt)

Inklusive Brennerauskleidung für Edelstahl und Drahtvorschubrollen

1

10

Schleifenkabel

3 m

1

11

Bedienungsanleitung

/

1

12

Sicherheitshinweise

/

1

13

Gasschlauch

6,5 m

1

14

Sicherheitshinweise

Warnung vor Laserstrahl

Tragen Sie eine Laserschutzbrille!

je 1 Stück

Symbole auf dem Gerät #

Symbol

Bedeutung

Typenschild

Typenschild

Sichtbare Laserstrahlung!

Vermeiden Sie direkten Augenkontakt!

Laserprodukt der Klasse 2

Warnung vor Überhitzung!

Stellen Sie vor der Inbetriebnahme sicher, dass die Umgebungstemperatur zwischen 0 und 40 °C liegt. Bei Überhitzung ist dieses Produkt mit Vorsicht zu verwenden und es ist sicherzustellen, dass eine ausreichende Wärmeableitung gewährleistet ist.

Sichtbare Laserstrahlung!

Vermeiden Sie direkten Augenkontakt mit direkter oder diffuser Strahlung!

Laserprodukt der Klasse 4

Unsichtbare Laserstrahlung!

Vermeiden Sie es, Augen und Haut direkter oder diffuser Strahlung auszusetzen.

Laserprodukt der Klasse 4

Trennen Sie die Geräte während des Betriebs nicht vom Stromnetz!

Achtung: Laser! Tragen Sie eine Laserschutzbrille!

Vermeiden Sie den Kontakt!

Dieses Laserprodukt der Klasse 4 sendet sichtbare und unsichtbare Laserstrahlung aus.

Laserstrahlung!

Vermeiden Sie direkten Kontakt der Augen oder der Haut mit diffusem Laserstrahl.

Produktübersicht #

Laserschweißgerät #

Vorderansicht #

Das Laserschweißsystem verfügt über einen 7-Zoll-Industriebildschirm, der direkt mit der Steuereinheit und dem Lasersystem verbunden ist. Diese Verbindung ermöglicht die Steuerung der Geräte und die Statusüberwachung.

MA1-35 #

1

Not-Aus-Schalter

2

Sicherheitsschleifen-Schnittstelle

3

Anschluss für Schweißbrenner

4

Rollen mit Bremse

5

Sicherungsring (Schlüsselschalter)

6

Kabeltrommel

7

Anzeige

MA1-45, MA1-65, MA1-ULTRA #

1

Not-Aus-Schalter

2

Sicherheitsschleifen-Schnittstelle

3

Anschluss für Schweißbrenner

4

Rollen mit Bremse

5

Sicherungsring (Schlüsselschalter)

6

Kabeltrommel

7

Anzeige

Rückansicht #

Der externe Steueranschluss des Laserschweißgeräts verfügt über eine RS232-Schnittstelle (DB9) und eine EX-CTRL-Schnittstelle (DB25).

MA1-35 #

1

Netzschalter

2

EX-CTRL-Anschluss

3

RS 232: Wartungsanschluss

4

Stromanschluss

5

Erdungsanschluss

6

FEEDER: Anschluss für Drahtvorschub

7

Einlassöffnung für Schutzgas

MA1-45, MA1-65, MA1-ULTRA #

1

EX-CTRL-Anschluss

2

RS 232: Wartungsanschluss

3

FEEDER: Anschluss für Drahtvorschub

4

Erdungsanschluss

5

Netzschalter

6

Einlassöffnung für Schutzgas

7

Stromanschluss

Seitenansicht #

1

Griff

2

Kabeltrommel

3

Glasfaserkabel

4

Schweißbrenner

Schweißbrenner #

1

Schweißdüse

2

Maßstabrohr

3

Rändelschraube

4

Fach für Sicherheitsglas

5

Fokussierlinse

6

Kontrollleuchten

7

Drahtvorschubschalter (Ein/Aus)

8

Laserauslöser

9

Griff

10

Drahtzuführungshaken für die Brennerhülse

11

Anschluss der Brennerauskleidung

12

Drahtvorschubdüse

 

Drahtvorschubgerät #

1

Drahtvorschubgerät

2

Taste für manuellen Vorschub

3

Schaltfläche für manuelle Auszahlung

4

Ein-/Aus-Schalter

5

Griff

6

Gehäusegriff

7

Anschluss des Kommunikationskabels

8

Anschluss der Brennerauskleidung

  • Das Schweißdrahtzuführsystem verfügt über eine Steuerung und eine Drahtpositionierung.
  • Das Gerät verfügt über einen direkten Laseranschluss, einen Antrieb mit zwei Rollen, eine geschlossene Verkabelung und ein robustes Gehäuse, was für eine verbesserte Effizienz und Langlebigkeit sorgt.
  • Drahtvorschub-/Zuggeschwindigkeiten von 2 bis 100 mm/s
  • Optionen für kontinuierlichen und gepulsten Drahtvorschub
  • Ausgestattet mit automatischen Pump- und Abfüllfunktionen
  • Geeignete Schweißdrahtdurchmesser: 0,8 / 1,0 / 1,2 / 1,6 mm

Kontrollleuchten #

1

Kontrollleuchte

Die Kontrollleuchte (1) am Schweißkopf zeigt verschiedene Betriebszustände an.

Fehlerzustand

Fehler am Schweißkopf oder am Laser.

Standby-Modus

Das Gerät funktioniert einwandfrei.

Laserlicht

Wenn die Sicherheitsverriegelung und die Schweißdüse gleichzeitig das zu schweißende Material berühren, löst die Sicherheitsverriegelung die Freigabe des Schweißvorgangs aus.

Laserlicht wird ausgestrahlt, indem man den Brennerkopf hält und den Laser-Auslöser drückt.

Verbindungen #

Sicherheitsschnittstelle #

1

Pin 9: EXLOCK2-
Pin 22: EXLOCK2+

2

Pin 8: EMG2-
Pin 21: EMG2+

3

Pin 7: EXLOCK1+
Pin 20: EXLOCK1+

4

Pin 6: EMG1-
Pin 19: EMG1+

5

Pin 5: Enable-
Pin 18: Enable+

6

Pin 3: EX-CTRL-
Pin 16: EX-CTRL+

7

Pin 1: Fehler 2
Pin 14: Fehler 1

Pos.-Nr.

PIN

Signalname

Typ

Funktionalität

1

9

EXLOCK2-

Abschlusskontakt

Eingang des Interlock-Kanals 2

Externe Sicherheitsverriegelung; potentialfreie Kontakte.

Der Laser kann nicht gestartet werden, wenn die beiden Kontakte nicht miteinander verbunden sind. Schließen Sie KEINE externe Spannung an.

22

EXLOCK2+

2

8

EMG2-

IN

Not-Aus-Eingang 2

Wenn die Spannung niedrig ist (0 V), wird der Not-Aus NICHT ausgelöst (ungültig).

Wenn die Spannung hoch ist (24 V), wird der Not-Aus-Schalter ausgelöst (aktiv).

21

EMG2+

3

7

EXLOCK1-

Abschlusskontakt

Eingang des Interlock-Kanals 1

Externe Sicherheitsverriegelung; potentialfreie Kontakte.

Der Laser kann nicht gestartet werden, wenn die beiden Kontakte nicht miteinander verbunden sind. Schließen Sie KEINE externe Spannung an.

20

EXLOCK1+

4

6

EMG1-

IN

Not-Aus-Eingang 1

Wenn die Spannung niedrig ist (0 V), wird der Not-Aus NICHT ausgelöst (ungültig).

Wenn die Spannung hoch ist (24 V), wird der Not-Aus-Schalter ausgelöst (aktiv).

19

EMG1+

5

5

Aktivieren-

IN

Laser aktivieren

Laserfreigabe EIN/AUS; bei hoher Spannung (24 V) ist die Laserfreigabe aktiviert.

Wenn die Spannung niedrig ist (0 V), ist die Laserfreigabe ausgeschaltet.

18

Aktivieren+

6

3

EX-CTRL-

IN

Externer Start

Externe Steuerung der Laseremission (Ein/Aus); bei hoher Spannung (24 V) ist die Laseremission eingeschaltet.

Wenn die Spannung niedrig ist (0 V), ist die Laseremission ausgeschaltet.

Wenn „enable“ und „EX-CTRL“ aktiviert sind, wird der Laser eingeschaltet.

16

EX-Strg+

7

1

Fehler 2

AUS

Alarmausgang

Anschluss für einen externen LED-Streifen zur Anzeige des Alarmzustands. Die beiden Kontakte sind Relaisausgangskontakte.

Wenn der LASER ordnungsgemäß funktioniert, liegen die beiden Pins nicht aneinander.

Wenn der LASER eine Störung aufweist, sind die beiden Pins geschlossen.

14

Fehler 1

HINWEIS Nr.

Hinweis

Zusätzliche Funktionen wie eine Cobot-/Roboter-Anbindung sind optional über einen Autorisierungscode verfügbar.

Zubehör #

Schweißdüsen #

Beim Schweißen von Werkstücken mit Draht ist es wichtig, eine geeignete Schweißdüse zu verwenden.

Schweißen mit Drahtvorschub #

Schweißen ohne Drahtvorschub #

1

Düsen für das Sprungschweißen

2

Düsen für das Schweißen von Innenecken

3

Düsen für Überlappungsschweißen

4

Düsen für das Stumpfschweißen

5

Düsen für das Schweißen von Außenecken

Drahtzuführdüse #

Beim Drahtschweißen muss eine für den jeweiligen Drahtdurchmesser geeignete Drahtzuführdüse (0,8 – 1,6 mm) verwendet werden, um einen reibungslosen Drahtlauf zu gewährleisten.

Inbetriebnahme #

GEFAHR #

Gefahr Gefahr

Gefahr durch Stromschlag

Die Eingangsspannung des Lasers kann lebensgefährlich sein; daher sind alle Kabel, Steckverbinder und Maschinengehäuse als explosionsgefährdet einzustufen. Eine fehlerhafte Verkabelung kann zu Verletzungen oder Maschinenschäden führen.

  1. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass alle elektrischen Anschlüsse ordnungsgemäß angeschlossen und gegebenenfalls mit Schrauben gesichert sind.
  2. Erden Sie das handgeführte Laserschweißsystem ordnungsgemäß über den Schutzleiter des Stromkabels.
  3. Vergewissern Sie sich, dass die richtige Netzspannung verwendet wird, bevor Sie das Handlaserschweißsystem mit Strom versorgen, um Schäden am Gerät zu vermeiden. Beachten Sie die Angaben auf Ihrem jeweiligen Modell.
  4. Entfernen Sie die Schutzabdeckungen nicht, da dies zu einem Stromschlag führen und zum Erlöschen der Garantie führen kann.
  5. Bitte beachten Sie, dass alle externen Schaltungsanschlüsse, mit Ausnahme der Stromanschlüsse, der in der Norm IEC 61140 verwendeten Definition für geschützte Kleinstspannung (PELV) entsprechen. Die nicht stromführenden Ausgänge anderer an dieses Produkt angeschlossener Geräte müssen ebenfalls PELV- oder Sicherheitskleinstspannung (SELV) entsprechen.

WARNUNG #

Warnung

Gefahr durch unsachgemäße Installation

Der Betrieb einer unvollständig montierten Maschine kann zu schweren Verletzungen führen.

  1. Betreiben Sie die Maschine nur, wenn sie vollständig installiert ist.
  2. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass alle Sicherheits- und Schutzvorrichtungen vorhanden und funktionsfähig sind.

HINWEIS Nr.

Hinweis

Bringen Sie Laserwarn- und Laserinformationsschilder an!

  1. Bringen Sie die Laser-Warn- und Laser-Informationsschilder an der Außenseite des Lasergehäuses an einer Stelle an, an der sie gut lesbar sind, ohne dass man sich dabei der Laserstrahlung der Maschine oder anderer optischer Strahlung aussetzen muss.
  2. Bringen Sie die Laser-Warnschilder und die Laser-Informationsschilder an allen Zugängen an.
  3. Ersetzen Sie abgenutzte Laser-Warn- und Laser-Informationsschilder.

HINWEIS Nr.

Hinweis

Vor der Inbetriebnahme muss die Laserschweißanlage sicher aufgestellt und vollständig angeschlossen sein.

Auspacken #

WARNUNG #

Warnung

Verletzungsgefahr durch schwere Lasten

Das Heben und Transportieren schwerer Lasten kann zu Rückenverletzungen führen.

  1. Tragen Sie schwere Lasten nicht alleine.
  2. Achten Sie darauf, dass das zulässige Höchstgewicht pro Person nicht überschritten wird.
  3. Verwenden Sie ausschließlich geeignete und technisch einwandfreie Hebevorrichtungen mit ausreichender Tragkraft.

ACHTUNG #

Vorsicht

Gefahr von Sachschäden

Das Gerät kann beschädigt werden, wenn es am Kabel-Schlauch-Bündel oder am Kabel aus der Verpackung gehoben wird.

  1. Heben Sie das Gerät nicht an der Kabel-Schlauch-Kombination oder am Kabel an.
  2. Die Kabelschlauchbaugruppe oder das Kabel darf nicht geknickt, gequetscht oder verdreht werden.
  3. Heben Sie die Maschine einzeln heraus.
  1. Überprüfen Sie die Verpackung nach Erhalt der Ware sorgfältig auf äußere Anzeichen von Transportschäden.
  1. Sollte die Lieferung Transportschäden aufweisen, überprüfen Sie bitte den Inhalt auf mögliche Beschädigungen und benachrichtigen Sie Maxphotonics.
  1. Öffnen Sie den Karton oben.
  2. Lesen Sie die Bedienungsanleitung.
  3. Nehmen Sie den Schweißbrenner und das Zubehör aus der Verpackung und vergewissern Sie sich, dass das Glasfaserkabel unversehrt und unbeschädigt ist.
  4. Holen Sie den Laserschweißer heraus. ACHTUNG! Zwei Personen erforderlich.
  5. Bewahren Sie die Originalverpackung auf, falls Sie sie später zur Aufbewahrung oder zum Versand benötigen.
  6. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst.
  7. Beachten Sie bei der Entsorgung des Verpackungsmaterials die örtlichen Vorschriften.

Sichtprüfung durchführen #

Bitte beachten Sie beim Auspacken des Geräts aus der Versandverpackung die folgenden Hinweise:

  1. Überprüfen Sie die Verpackung sorgfältig auf äußere Anzeichen von Transportschäden. Im Falle von Transportschäden überprüfen Sie das Gerät auf mögliche Schäden und benachrichtigen Sie Maxphotonics.
  2. Nehmen Sie das Gerät aus der Verpackung und achten Sie dabei darauf, dass das Glasfaserkabel unversehrt und unbeschädigt bleibt.
  3. Das Gerät ist in einer Holzkiste mit Schaumstoffpolsterung verpackt, die mit Schaumstoffpolstern und Stoßanzeigern ausgestattet ist, um eine sichere Handhabung während des Transports zu gewährleisten und zu fördern.
  4. Seien Sie beim Auspacken von Hardwarekomponenten besonders vorsichtig.

Laserschweißgerät einschalten #

HINWEIS Nr.

Hinweis

Den Laser einschalten

Das Gerät muss vor der Inbetriebnahme einmalig mit einem Autorisierungscode freigeschaltet werden.

  1. Schau dir die Schulungsvideos aufmerksam an.
  2. Schließen Sie den Test erfolgreich ab.

Befolgen Sie die folgenden Anweisungen, um Ihr Handlaserschweißgerät in Betrieb zu nehmen:

  1. Geben Sie den folgenden Link in das Suchfeld des Browsers ein oder scannen Sie den QR-Code.
  2. theo.inc/de/shop/shop-categories/
  3. Registrieren Sie das Gerät.
  4. Geben Sie Ihre persönlichen Daten ein.
  5. Geben Sie die Seriennummer auf dem Lieferschein ein.
  6. Schau dir die Schulungsvideos aufmerksam an.
  7. Machen Sie sich Notizen.
  8. Besprechen Sie offene Fragen mit Ihren Vorgesetzten oder den Servicetechnikern von Maxphotonics.
  9. Beantworten Sie die Testfragen (Multiple-Choice).
  10. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Senden“, um die Testergebnisse abzurufen.
  1. Nach erfolgreichem Bestehen des Tests wird der Autorisierungscode für das handgeführte Laserschweißgerät per E-Mail versandt.
  2. Geben Sie den Autorisierungscode in das Eingabefeld „Autorisierungscode“ im Menü „Maschine “ ein; siehe „Systeminformationen“.

Einrichtung des Laserschweißsystems #

ACHTUNG #

Vorsicht

Verletzungsgefahr beim Aufbau

Während der Einrichtung des Laserschweißsystems ist dieses möglicherweise noch nicht stabil. Es besteht Verletzungsgefahr durch umkippende, herabfallende oder wegrollende Maschinenteile.

  1. Tragen Sie beim Aufstellen der Maschine Sicherheitshandschuhe und festes Schuhwerk.
  2. Stellen Sie das Gerät auf einer ebenen Fläche auf.
  3. Sichern Sie die Rollen der Maschine mit den Feststellbremsen, damit die Maschine nicht wegrollen kann.

ACHTUNG #

Vorsicht

Stolper- und Sturzgefahr

Falsch verlegte Kabel können zu Verletzungen durch Stolpern oder Stürzen führen.

  1. Stellen Sie nach der Installation und vor der Inbetriebnahme der Laserschweißanlage sicher, dass die Kabel korrekt verlegt sind und keine Schleifen oder Hindernisse bilden.

HINWEIS Nr.

Hinweis

Vor der Inbetriebnahme muss die Laserschweißanlage sicher aufgestellt und vollständig angeschlossen sein.

a

Stromkabel

b

Schleifenkabel

c

EX-CTRL-Anschluss (Türverriegelungsschalter)

d

Einlassöffnung für Schutzgas

e

Erdungsanschluss

f

Kommunikationskabel

g

Fackelauskleidung

Anschluss des Laserschweißgeräts #

ACHTUNG #

Vorsicht

Gefahr von Geräteschäden

Der Laserschweißer wird irreparabel beschädigt, wenn die Werkstückklemme an den Schweißbrenner angeschlossen wird.

  1. Verbinden Sie die Werkstückklemme ausschließlich mit dem zu schweißenden Werkstück.

HINWEIS Nr.

Hinweis

Stellen Sie sicher, dass der Netzschalter am Laserschweißgerät ausgeschaltet ist, bevor Sie das Laserschweißsystem anschließen.

HINWEIS Nr.

Hinweis

Türverriegelungsschalter

Der Anschluss des Türverriegelungsschalters vor Ort liegt in der Verantwortung des Betreibers.

  1. Schließen Sie das Netzkabel (a) des Laserschweißsystems an die Stromversorgung an.
  2. Verbinden Sie das Schleifenkabel (b) mit der Vorderseite des Laserschweißgeräts. Befestigen Sie das andere Ende des Schleifenkabels mit der Werkstückklemme am Werkstück oder an der Tischplatte. HINWEIS! Dadurch wird sichergestellt, dass die Werkstückklemme und der Schweißkopf einen geschlossenen Stromkreis bilden, sodass der Laser nur dann in Betrieb ist, wenn die Düse Kontakt mit dem Werkstück hat.
  3. Verbinden Sie den Anschluss des Türverriegelungsschalters (c) mit dem Laserschweißgerät und ziehen Sie beide Schrauben fest.
  4. Schließen Sie den Gasschlauch (d) an den Einlassanschluss für Schutzgas auf der Rückseite des Laserschweißgeräts an (siehe „Gasanschluss“). HINWEIS! Steckverbindung: Schließen Sie das Kabel an. Zum Trennen drücken Sie den Gasanschluss am Gerät hinein und ziehen Sie den Gasschlauch heraus.
  5. Schließen Sie das Erdungskabel (e) an, um eine sichere Verbindung zwischen der Erdungsmutter am Lasergehäuse und der Anlagenerdung herzustellen (siehe „Vorgehensweise zur elektrostatischen Erdung“).

Anschluss des Drahtvorschubgeräts an den Laserschweißer #

  1. FEEDER: Schließen Sie das Kommunikationskabel bzw. das Drahtvorschubkabel (f) an den FEEDER-Anschluss auf der Rückseite des Laserschweißgeräts und an den FEEDER-Anschluss am Drahtvorschubgerät an.HINWEIS! Richten Sie den Kabelstecker so aus, dass der rote Punkt nach oben zeigt. Schließen Sie das Kabel an. Zum Trennen ziehen Sie die Schnellkupplung am Kabel zurück und ziehen Sie das Kabel ab.

Anschluss des Drahtvorschubgeräts an den Schweißbrenner #

  1. Verbinden Sie die Brennerhülse (g) mit dem Drahtvorschubgerät (siehe „Anschluss der Brennerhülse an das Drahtvorschubgerät“) und dem Drahtvorschubmodul (siehe „Anschluss der Brennerhülse an den Schweißbrenner“).

Vorgehensweise zur elektrostatischen Erdung #

Es ist wichtig, mithilfe des mitgelieferten Erdungskabels eine sichere Verbindung zwischen der Erdungsklemme des Lasergehäuses und der Anlagenerdung herzustellen, um mögliche Schäden am Laser durch statische Elektrizität zu vermeiden.

1

Erdungskabelanschluss MA1-35

2

Erdungskabelanschluss MA1-45, MA1-65 und MA1-ULTRA

  1. Schließen Sie das Erdungskabel an den Erdungsanschluss des Laserschweißgeräts an.
  2. Verbinden Sie das Erdungskabel mit der Erdung der Anlage.

Gasanschluss #

Der Schweißkopf wird durch Schutzgas gekühlt, wofür eine optimale Gasreinheit und ein optimaler Luftdruck gewährleistet sein müssen. In der Regel werden Stickstoff und Argon als Schutzgas verwendet. Die Reinheit des Schutzgases muss 99,99 % betragen und der Eingangsdruck muss zwischen 0,8 und 1,5 bar liegen. Für einen effektiven Schweißprozess ist es unerlässlich, ein Druckminderventil mit Durchflussmesser (Nenn-Durchfluss von mindestens 8 l/min) zu verwenden, um den Luftstrom präzise zu regeln.

  1. Schließen Sie einen Gasschlauch mit einem Außendurchmesser von 6 mm an den Gaseinlass an.
  2. Stellen Sie den Gasdurchfluss auf 8 – 12 l/min ein.
  3. Wählen Sie im Expertenmodus die Schaltfläche „Gas manuell“, um den Gasdurchfluss einzustellen.

Wechseln der Düsen #

Um die Schweiß- und Drahtvorschubdüsen auszutauschen, schrauben Sie die Düse von der Halterung ab und schrauben Sie die neue Düse auf.

Vorbereitung des Drahtvorschubgeräts #

ACHTUNG #

Vorsicht

Quetschgefahr beim Öffnen und Schließen des Gehäuses

Es kann zu Verletzungen an Händen und Fingern kommen.

  1. Achten Sie beim Öffnen und Schließen des Gehäuses auf Ihre Hände und Finger.

Wechseln der Drahtspule #

Die Spulen sind mit unterschiedlichen Lochgrößen erhältlich. Daher kann die Verwendung eines Adapters erforderlich sein.

1

Befestigungsmutter

2

Drahtspule

3

Spindel

4

Nieten

  1. Öffnen Sie das Gehäuse mithilfe des Gehäusegriffs.
  2. Lösen Sie die Befestigungsmutter (1) der Drahtspule (2).
  3. Nehmen Sie die Drahtspule ab.
  4. Setzen Sie die neue Drahtspule auf die Spindel (3). HINWEIS! Achten Sie beim Aufsetzen der Drahtspule darauf, dass der Stift (4) an der Spindel und die Aussparung an der Innenseite der Drahtspule aufeinander ausgerichtet sind.
  5. Ziehen Sie die Befestigungsmutter fest.

Wechseln der Drahtvorschubrollen #

1

Hebel

2

Einzugswalzen

Der Drahttyp (U, V) und die Drahtstärke sind auf den Drahtvorschubrollen angegeben. U-Drahtvorschubrollen werden zum Schweißen mit Aluminiumdraht verwendet, V-Rollen hingegen zum Schweißen mit Edelstahl- oder Stahldraht.

  1. Beide Hebel (1) nach unten klappen.
  2. Lösen Sie die Befestigungsschrauben der Drahtvorschubrollen (2). ACHTUNG! Linksgewinde! Lösen Sie die Befestigungsschrauben, indem Sie sie im Uhrzeigersinn drehen.
  3. Entfernen Sie die Drahtvorschubrollen. ACHTUNG! Montieren Sie die Drahtvorschubrollen so, dass die Angabe zur Drahtstärke sichtbar ist.
  4. Montieren Sie neue Drahtvorschubrollen. ACHTUNG! Setzen Sie die Drahtvorschubrollen so ein, dass der Drahttyp (U, V) und die Angaben zur Drahtstärke sichtbar sind.
  5. Ziehen Sie die Befestigungsschrauben fest. ACHTUNG! Linksgewinde! Ziehen Sie die Befestigungsschrauben fest, indem Sie sie gegen den Uhrzeigersinn drehen.
  6. Schieben Sie beide Hebel wieder nach oben.

Einfädeln des Schweißdrahts #

WARNUNG #

Warnung

Verletzungsgefahr

Beim Einfädeln und manuellen Bewegen des Schweißdrahtes kann es zu Augenverletzungen kommen.

  1. Schauen Sie nicht direkt in den Anschluss für die Brennerauskleidung am Drahtvorschubgerät.
  2. Schauen Sie nicht direkt in die Öffnung des Brennerauskleidungsrohrs.
  3. Schauen Sie nicht direkt in die Drahtzuführdüse.
  4. Tragen Sie eine Schutzbrille.

1

Hebel

2

Schweißdraht

3

Drahtvorschubrollen

4

Anschluss der Brennerauskleidung

  1. Beide Hebel (1) nach unten klappen.
  2. Führen Sie den Schweißdraht (2) seitlich unterhalb des rechten Hebels (a) ein.
  3. Ziehen Sie den Schweißdraht oberhalb der rechten Drahtvorschubrolle (3) aus der Öffnung heraus und führen Sie ihn nach links in die nächste Öffnung (b) ein.
  4. Ziehen Sie den Schweißdraht oberhalb der linken Drahtvorschubrolle aus der Öffnung heraus und führen Sie ihn nach links in die nächste Öffnung (c) ein.
  5. Führen Sie den Schweißdraht unterhalb des linken Hebels in den Anschluss des Brennermantels (d) ein.
  6. Schieben Sie den Schweißdraht so weit heraus, bis er ca. 10 cm aus der Brennerhülsenverbindung (e) herausragt.
  7. Schieben Sie beide Hebel wieder nach oben. ACHTUNG! Achten Sie darauf, dass der Schweißdraht durch die Andruckrollen in den Führungsnuten der Drahtvorschubrollen festgehalten wird.

Anschluss des Brennerrohrs an den Drahtvorschub #

  1. Führen Sie den Schweißdraht in die Brennerhülse ein.
  2. Verbinden Sie den Brennermantel mit dem Brennermantelanschluss am Drahtvorschubgerät.

Vorbereitung des Schweißbrenners #

Montage des Drahtvorschubmoduls #

HINWEIS Nr.

Hinweis

Achten Sie bei der Montage des Drahtvorschubmoduls darauf, dass die Drahtvorschubdüse parallel zur Schweißdüse ausgerichtet ist. Der Pilotlaser, der aus der Austrittsöffnung des Schweißbrenners austritt, muss genau auf die Mitte des ausgezogenen Schweißdrahts treffen.

1

Schraube

2

Drahtvorschubmodul

3

Drahtvorschubdüse

4

Schweißdüse

  1. Lösen Sie die Schrauben (1) am Drahtvorschubmodul (2).
  2. Schieben Sie das Drahtvorschubmodul (2) auf das Messrohr (a).
  3. Stellen Sie die Länge des Maßstabsrohrs oder die Brennebene des Lasers ein (siehe „Einstellung der Brennebene des Lasers“).
  4. Richten Sie die Drahtvorschubdüse (3) und die Schweißdüse (4) parallel zueinander aus. HINWEIS! Der Abstand zwischen der Drahtvorschubdüse und der Schweißdüse muss ca. 2 bis 5 mm betragen.
  5. Ziehen Sie die Schrauben (2) an der Seite des Drahtvorschubmoduls fest. HINWEIS! Für Korrekturen lösen Sie die Schrauben am Drahtvorschubmodul wieder leicht und drehen Sie das Drahtvorschubmodul in die richtige Position.

Anbringen der Brennerhülse am Schweißbrenner #

WARNUNG #

Warnung

Verletzungsgefahr

Beim Einfädeln und manuellen Bewegen des Schweißdrahtes kann es zu Augenverletzungen kommen.

  1. Schauen Sie nicht direkt in den Anschluss für die Brennerauskleidung am Drahtvorschubgerät.
  2. Schauen Sie nicht direkt in die Öffnung des Brennerauskleidungsrohrs.
  3. Schauen Sie nicht direkt in die Drahtzuführdüse.
  4. Tragen Sie eine Schutzbrille.

HINWEIS Nr.

Hinweis

Verlegen Sie die Brennerauskleidung nach Möglichkeit gerade oder mit großem Radius, damit der Schweißdraht beim Ausfahren nicht in die Kabel-Schlauch-Kombination eindringt.

Wurde der Schweißdraht neu eingefädelt, muss er einmal vollständig durch die Brennerauskleidung bis zum Ende geführt werden.

1

Drahtvorschubdüse

2

Schnellkupplung der Drahtzufuhrdüse

3

Drahtzuführungshaken für die Brennerhülse

  1. Lassen Sie den Schweißdraht ca. 10 cm aus der Brennerhülse herausragen (siehe „Bedienung des Drahtvorschubgeräts“).
  2. Führen Sie den Schweißdraht in die Drahtzuführdüse (1) ein.
  3. Verbinden Sie den Brenneraufsatz mit der Schnellkupplung der Drahtvorschubdüse (2).
  4. Lassen Sie den Schweißdraht ca. 1 cm aus der Brennerhülse herausragen.
  5. Führen Sie die Brennerhülse durch den Drahtvorschubhaken (3).

Einstellen der Fokusebene des Lasers #

1

Maßstabrohr

2

Maßstab

3

Mutter

Auf dem Skalenrohr (1) befindet sich eine Skala (2) von -15 bis +15. Je nachdem, welches Werkstück geschweißt wird, kann die Fokusebene des Laserstrahls entsprechend eingestellt werden.

Einstellung

Beschreibung

0 bis -15

Der Fokus verlagert sich auf den Bereich unterhalb der Oberfläche des zu schweißenden Werkstücks.

Diese Einstellungen werden beispielsweise für dickes Blech verwendet.

0

Der Fokus des Laserstrahls liegt direkt auf der Oberfläche des zu schweißenden Werkstücks.

0 bis +15

Der Fokus verlagert sich auf den Bereich oberhalb der Oberfläche des zu schweißenden Werkstücks.

Diese Einstellungen werden beispielsweise für dünnes Blech verwendet.

  1. Lösen Sie die Mutter (3) von Hand (a).
  2. Ziehen Sie das Messrohr (1) je nach Material und Materialstärke auf den gewünschten Wert heraus oder schieben Sie es hinein.
  3. Ziehen Sie die Mutter von Hand fest.

Vorgang Nr.

GEFAHR #

Gefahr Gefahr

Gefahr durch Stromschlag

Die Eingangsspannung des Lasers kann lebensgefährlich sein; daher sind alle Kabel, Steckverbinder und Maschinengehäuse als explosionsgefährdet einzustufen. Eine fehlerhafte Verkabelung kann zu Verletzungen oder Maschinenschäden führen.

  1. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass alle elektrischen Anschlüsse ordnungsgemäß angeschlossen und gegebenenfalls mit Schrauben gesichert sind.
  2. Erden Sie das handgeführte Laserschweißsystem ordnungsgemäß über den Schutzleiter des Stromkabels.
  3. Vergewissern Sie sich, dass die richtige Netzspannung verwendet wird, bevor Sie das Handlaserschweißsystem mit Strom versorgen, um Schäden am Gerät zu vermeiden. Beachten Sie die Angaben auf Ihrem jeweiligen Modell.
  4. Entfernen Sie die Schutzabdeckungen nicht, da dies zu einem Stromschlag führen und zum Erlöschen der Garantie führen kann.
  5. Bitte beachten Sie, dass alle externen Schaltungsanschlüsse, mit Ausnahme der Stromanschlüsse, der in der Norm IEC 61140 verwendeten Definition für geschützte Kleinstspannung (PELV) entsprechen. Die nicht stromführenden Ausgänge anderer an dieses Produkt angeschlossener Geräte müssen ebenfalls PELV- oder Sicherheitskleinstspannung (SELV) entsprechen.

WARNUNG #

Warnung

Laserstrahlung – Laser der Klasse 4

Das Gerät erfüllt die Anforderungen für ein Produkt der Laserklasse 4.

  1. Beachten Sie die geltenden gesetzlichen und örtlichen Vorschriften zur Lasersicherheit.
  2. Eingriffe in die Maschine und Änderungen an ihr sind nicht zulässig.
  3. Reparaturen dürfen ausschließlich vom Maxphotonics durchgeführt werden.

WARNUNG #

Warnung

Gefahr bei der Bedienung des Laserschweißsystems durch ungeschultes Personal

Falsche Einstellungen durch ungeschultes Personal können zu schweren Verletzungen und Schäden am System führen.

  1. Stellen Sie sicher, dass Eingaben am Display ausschließlich von geschultem Personal vorgenommen werden.

WARNUNG #

Warnung Warnung Warnung Warnung

Verletzungsgefahr aufgrund fehlender persönlicher Schutzausrüstung

Beim Laserschweißen treten verschiedene Gefahren auf.

  1. Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung, bestehend aus einer Laserschutzbrille, einem Laserschweißhelm oder einer Laserschutzmaske, Laserschutzhandschuhen, einer Laserschutzschürze und gegebenenfalls einem Gehörschutz.
  2. Stellen Sie sicher, dass die gesamte persönliche Schutzausrüstung für die auf dem Lasersicherheitsetikett angegebene Ausgangsleistung und den dort angegebenen Wellenlängenbereich ausgelegt ist.
  3. Tragen Sie lange Kleidung, die die Haut vollständig bedeckt, und lassen Sie Ärmel und Kragen zugeknöpft.

WARNUNG #

Warnung

Verletzungsgefahr

Defekte oder unbrauchbare Sicherheits- und Schutzausrüstung kann zu schweren Verletzungen führen.

  1. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass alle Sicherheits- und Schutzvorrichtungen vorhanden und funktionsfähig sind!
  2. Lassen Sie defekte Sicherheits- und Schutzausrüstung reparieren.
  3. Deaktivieren Sie niemals die Sicherheits- und Schutzeinrichtungen.

WARNUNG #

Warnung

Gefahr durch unsachgemäße Installation

Der Betrieb einer unvollständig montierten Maschine kann zu schweren Verletzungen führen.

  1. Betreiben Sie die Maschine nur, wenn sie vollständig installiert ist.
  2. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass alle Sicherheits- und Schutzvorrichtungen vorhanden und funktionsfähig sind.

WARNUNG #

Warnung Warnung

Brand- und Explosionsgefahr

Die beim Schweißen entstehende Hitze und die Funken können Brände oder Explosionen verursachen.

  1. Achten Sie beim Schweißen auf mögliche Gefahren und treffen Sie die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen.
  2. Stellen Sie sicher, dass alle brennbaren und entzündlichen Materialien in sicherem Abstand zum Schweißbereich aufbewahrt werden.
  3. Führen Sie Laserschweißarbeiten nur in gekennzeichneten Bereichen durch, die frei von brennbaren Materialien sind.
  4. Vermeiden Sie Schweißarbeiten an Behältern, die brennbare oder entzündliche Stoffe enthalten. Wenn der Inhalt von Behältern nicht identifiziert werden kann, behandeln Sie diese als potenziell gefährlich.
  5. Halten Sie stets einen Feuerlöscher griffbereit und stellen Sie sicher, dass alle Schweißer eine umfassende Schulung im Umgang mit Feuerlöschern erhalten haben.

WARNUNG #

Warnung

Verletzungsgefahr durch ein defektes Laserschweißsystem

Der Betrieb einer defekten Laserschweißanlage kann zu schweren Verletzungen und Schäden an der Laserschweißanlage führen.

  1. Betreiben Sie die Laserschweißanlage nur, wenn sie weder defekt noch beschädigt ist und keine Teile fehlen oder locker sitzen.

ACHTUNG #

Vorsicht

Überhitzungsgefahr

Der Laserschweißer ist luftgekühlt, und der Schweißbrenner wird mit Gas gekühlt. Der Betrieb bei höheren Temperaturen kann die Alterung beschleunigen, den Schwellenwertstrom erhöhen und die Leistungseffizienz verringern.

  1. Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung des Arbeitsbereichs.
  2. Schalten Sie den Laserschweißer aus und wenden Sie sich an den Kundendienst, falls das Gerät überhitzt.

ACHTUNG #

Vorsicht

Stolper- und Sturzgefahr

Falsch verlegte Kabel können zu Verletzungen durch Stolpern oder Stürzen führen.

  1. Stellen Sie nach der Installation und vor der Inbetriebnahme der Laserschweißanlage sicher, dass die Kabel korrekt verlegt sind und keine Schleifen oder Hindernisse bilden.

Bedienung des Laserschweißgeräts #

WARNUNG #

Warnung

Verletzungsgefahr durch unbefugte Nutzung

Während des Betriebs kann es zu Unfällen kommen, wenn die Maschine von unbefugten Personen benutzt wird.

  1. Lassen Sie das Gerät während des Betriebs nicht unbeaufsichtigt.
  2. Entfernen Sie den Sicherheitsschlüssel, um zu verhindern, dass Unbefugte die Maschine bedienen.

Einschalten des Laserschweißgeräts #

  1. Schalten Sie den Netzschalter auf der Rückseite des Laserschweißgeräts ein.
  2. Auf dem Display werden Sicherheitshinweise angezeigt. ACHTUNG! Lesen Sie die Zusammenfassung der Sicherheitshinweise sorgfältig durch.
  3. Bestätigen Sie die Sicherheitshinweise, indem Sie auf die Schaltfläche „Akzeptieren“ klicken.
  4. Der Basis-Modus wird automatisch eingestellt.
  5. Stecken Sie den Sicherheitsschlüssel in den Schlüsselschalter und drehen Sie ihn in Position 1.

Den Schweißvorgang starten #

GEFAHR #

Gefahr

Einatmen von Schweißrauch

Die Wechselwirkung des Lasers mit Zielmaterialien wie Kunststoffen, Metallen und Verbundwerkstoffen kann dazu führen, dass diese verdampfen und giftige sowie gefährliche Rauch- und Dampfwolken entstehen. Diese sind oft unsichtbar und stellen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar. Der Kontakt mit Schweißrauch kann sich negativ auf Lunge, Herz, Nieren und das zentrale Nervensystem auswirken.

Bei schlechter Belüftung in geschlossenen Räumen können giftige Dämpfe und Gaskonzentrationen zu Bewusstlosigkeit oder Erstickung führen, und Stickoxide in hohen Konzentrationen können tödlich sein.

  1. Installieren Sie Absauganlagen, um gefährliche Dämpfe, Gase, Partikel und gefährliche Rückstände aus dem Arbeitsbereich zu entfernen.
  2. Lesen Sie die Sicherheitsdatenblätter und Warnhinweise für alle verwendeten Schweißmaterialien und befolgen Sie diese.
  3. Beachten Sie, dass in kleinen Räumen oder anderen risikobehafteten Situationen zusätzlich zur Absauganlage eine Frischluftzufuhr erforderlich sein kann.
  4. Arbeiten Sie stets in gut belüfteten Räumen.
  5. Überwachen Sie regelmäßig die Luftqualität, um die Konzentration schädlicher Dämpfe im Arbeitsbereich zu ermitteln.
  6. Halten Sie Ihren Kopf beim Schweißen von der Rauchquelle fern, um zu vermeiden, dass Sie den gefährlichen Dämpfen ausgesetzt sind.
  7. Tragen Sie in engen Räumen oder in anderen Situationen, in denen dies erforderlich sein könnte, Atemschutz.

WARNUNG #

Warnung Warnung

Gefahr durch Laserstrahlung!

Der Kontakt mit Laserstrahlung kann zu irreversiblen Schäden an der Netzhaut oder der Hornhaut führen.

  1. Um mögliche Augenverletzungen zu vermeiden, sollten Sie nicht direkt in den Strahlaustritt des Lasers blicken und bei der Verwendung des Lasers unbedingt eine geeignete Laserschutzbrille tragen.
  2. Öffnen Sie das handgeführte Laserschweißsystem nicht, da es keine Teile oder Reparaturmöglichkeiten gibt, die für den Benutzer vorgesehen sind.

WARNUNG #

Warnung Warnung

Verletzungsgefahr durch Reflexionen

Während des Schweißvorgangs können sowohl diffuse als auch spiegelnde Reflexionen entstehen, die in unterschiedlichen Winkeln in der Nähe der Austrittsöffnung des Schweißbrenners auftreten und schwere Schäden an Netzhaut oder Hornhaut verursachen können. Dies kann potenziell zu dauerhaften Augenschäden führen. Laserstrahlen der Klasse 4 können zudem bei der Handhabung der Geräte oder in deren Umgebung Brände sowie Haut- und Materialschäden verursachen.

  1. Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung: Laserschutzbrille/Laserschweißhelm, Laserschutzhandschuhe, Laserschutzschürze.
  2. Der Benutzer und Dritte müssen stets auf mögliche Reflexionen achten. Eine falsche Konfiguration der Lasereinstellungen kann zu vermehrten Reflexionen führen.
  3. Der Benutzer und Dritte müssen sich stets hinter dem Schweißbrenner aufhalten.
  4. Stellen Sie sicher, dass sich während des Schweißvorgangs keine Personen im Reflexionsbereich aufhalten und dass keine brennbaren Materialien vorhanden sind.
  5. Verwenden Sie eine Düse, die für die Schweißposition geeignet ist.
  6. Beim Schweißen stark reflektierender Materialien (z. B. Aluminium oder Kupfer) ist besondere Vorsicht geboten, da ein Teil der Laserstrahlenergie vom Schweißbereich reflektiert werden kann.
  7. Vergewissern Sie sich, dass Sie den zu erwartenden Reflexionskegel für jedes bearbeitete Teil kennen, und vermeiden Sie es, in den zu erwartenden Reflexionskegel zu blicken oder einen Körperteil in diesen zu bewegen.

WARNUNG #

Warnung Warnung

Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflächen

Das Berühren heißer Oberflächen an Werkstücken kann zu Verbrennungen führen.

  1. Tragen Sie die persönliche Schutzausrüstung: Laserschutzhandschuhe.

ACHTUNG #

Vorsicht Vorsicht

Gefahr von Hörschäden

Das Laserschweißen von lärmemittierenden Werkstücken erzeugt Geräusche, die zu Hörschäden führen können.

  1. Tragen Sie einen Gehörschutz.
  1. Stellen Sie die Schweißparameter am Display ein (siehe Basis- und Expertenmodus).
  2. Überprüfen und stellen Sie den Durchfluss des Schutzgases ein.
  3. Überprüfen und stellen Sie den Durchfluss des Schutzgases über die Schaltfläche „Gas manuell“ auf der Registerkarte „Startseite“ im Menü „Expertenmodus“ein (siehe Registerkarte „Startseite“). HINWEIS! Stellen Sie einen Gasdruck von 0,8 bar oder einen Durchfluss von 12 l/min ein.
  4. Befestigen Sie die Werkstückklemme am zu schweißenden Werkstück.
  5. Erfüllen Sie die Sicherheitsanforderungen:
  6. Der Benutzer und eventuelle Dritte tragen die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung (siehe Persönliche Schutzausrüstung (PSA)) und befinden sich außerhalb des Gefahrenbereichs (siehe Gefahrenbereich).
  7. Das Lasergehäuse (siehe „Ausstattung der Arbeitsstation“) ist für das Laserschweißen bereit.
  8. Überprüfen Sie die Sicherheits- und Schutzvorrichtungen (siehe Lasersicherheitsmaßnahmen). Die Türen sind geschlossen und der Türverriegelungsschalter ist an die Maschine angeschlossen.
  9. Schalten Sie den Laser über die Schaltfläche „Laser aktivieren “ ein.
  10. Es erscheint eine Meldung.
  11. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Schließen “.
  12. Der Laser ist aktiviert und kann verwendet werden.
  13. Halten Sie den Laserauslöser gedrückt. ACHTUNG! Der Laser strahlt nur, wenn die Laserspitze des Schweißbrenners die Werkstückoberfläche berührt und der Laserauslöser betätigt ist.

Den Schweißvorgang unterbrechen #

  1. Lassen Sie den Laserauslöser los. ACHTUNG! Heben Sie vor Beendigung des Schweißvorgangs den Schweißbrenner an, um den Draht aus dem Schmelzbad zu entfernen, damit der Schweißdraht nicht festklebt.

Ausschalten des Laserschweißgeräts #

  1. Schalten Sie den Netzschalter auf der Rückseite des Laserschweißgeräts aus.
  2. Stecken Sie den Sicherheitsschlüssel in den Schlüsselschalter und drehen Sie ihn in Position 0.
  3. Entfernen Sie den Sicherheitsschlüssel, um zu verhindern, dass Unbefugte die Maschine bedienen.
  4. Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.

Bedienung der Benutzeroberfläche #

WARNUNG #

Warnung

Gefahr bei der Bedienung des Laserschweißsystems durch ungeschultes Personal

Falsche Einstellungen durch ungeschultes Personal können zu schweren Verletzungen und Schäden am System führen.

  1. Stellen Sie sicher, dass Eingaben am Display ausschließlich von geschultem Personal vorgenommen werden.

1

Menüleiste

2

Schaltfläche „Grundmodus“

3

Schaltfläche „Expertenmodus“

4

Schaltfläche „Prozessparameter“

5

Schaltfläche „Systeminformationen“

6

Schaltfläche „Konfigurieren“

7

Registerkarten

8

Registerkarte „Startseite“

9

Registerkarte „Details“

10

Registerkarte „Status“

11

Registerkarte „Warnung“

12

Benutzeroberfläche

Anpassen der Parameter #

  1. Klicken Sie auf das Eingabefeld neben dem anzupassenden Parameter.
  2. Es wird ein Ziffernblock angezeigt, über den der gewünschte Wert eingegeben werden kann.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Enter“, um die Einstellung zu bestätigen.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern unter“, um die Änderungen zu speichern.
  1. Der Parametersatz wird im Menü „Prozessparameter> Anpassen“ gespeichert. Hier können bis zu 32 Parametersätze gespeichert werden.

Grundmodus #

1

Schaltfläche „Grundmodus“

2

Materialparameter

3

Dickenparameter

4

Schweißverfahren-Parameter

5

Taste „Drahtvorschub“

6

Knopf in Fischschuppenoptik

7

Taste „Laser aktivieren“

  • Im Menü „Grundmodus“(1) stehen die Parameter Werkstoff (2), Dicke (3) und Schweißverfahren (4) zur Verfügung.
  • Die Drahtzufuhr wird über die Taste „Drahtzufuhr“ (5) gestartet.
  • Das Fischschuppenmuster wird über die Schaltfläche „Fischschuppen“ (6) aktiviert.

Modus D #

Der Modus D ist nur für den Laserschweißer MA1-35 verfügbar.

Der Modus wird über die Aus-Taste aktiviert und deaktiviert. Die Werte -1 bis +2 können am Regler eingestellt werden. Der Modus D+ kann nur aktiviert werden, wenn die Maschinenleistung ≥ 90 % beträgt. Durch die Auswahl verschiedener Optionen kann die Maschine so eingestellt werden, dass ihre Leistung auf über 100 % gesteigert wird, um eine bessere Schweißtiefe zu erzielen.

Expertenmodus #

Klicken Sie auf die Schaltfläche „Expertenmodus“, um die Benutzeroberfläche des Expertenmodus zu öffnen und erweiterte Schweißeinstellungen sowie detaillierte Einstellungen vorzunehmen.

Die Einstellungen können im Menü „Expertenmodus“auf den Registerkarten „Startseite“, „Details“, „Status“ und „Warnungen“ vorgenommen werden.

Registerkarte „Startseite“ #

Klicken Sie auf die Registerkarte „Start“, um die Benutzeroberfläche zu öffnen und die Parameter einzustellen.

1

Schaltfläche „Expertenmodus“

2

Startseite

3

Eingabefeld „Wobble-Breite“

4

Eingabefeld für die Laserleistung

5

Eingabefeld „Wackelfrequenz“

6

Taste „Drahtvorschub“

7

Schaltfläche „Laser aktivieren/deaktivieren“

8

Manueller Gashebel

9

Taste „Laser aktivieren“

Einstellung

Beschreibung

Schwankungsbreite

Einstellbar von 0 bis 4 mm.

Laserleistung

Einstellbar von 0 bis 100 %.

100 % = Maximale Maschinenleistung

Schwingungsfrequenz

Die maximale Schwingungsfrequenz beträgt 220 Hz bei voller Schwingungsbreite.

Bei verringerter Schwingungsbreite kann die Schwingungsfrequenz entsprechend erhöht werden.

Drahtvorschub

Schaltet den Drahtvorschub ein/aus.

Laser

Schaltet das Laser-Netzteil ein.

Bedienungsanleitung für Gasgeräte

Aktiviert bzw. deaktiviert den manuellen Gastest zur Überprüfung und Einstellung des Gasdurchflusses.

Laser aktivieren

Schaltet den Laser ein.

Der Laserschweißer ist betriebsbereit.

Registerkarte „Details“ #

Klicken Sie auf die Registerkarte „Details“, um die Benutzeroberfläche zu öffnen und die detaillierten Parametereinstellungen vorzunehmen.

HINWEIS Nr.

Hinweis

Die Werte für die Laserleistung, die Wobble-Frequenz und die Wobble-Breite auf dieser Oberfläche entsprechen denen, die auf der Hauptseite angezeigt werden.

1

Schaltfläche „Expertenmodus“

2

Menü „Details“

3

Taste „Drahtvorschub“

4

Schaltflächen für den Hellmodus

5

Eingabefelder für Parameter

6

Schaltfläche „Speichern unter“

7

Taste zur Einstellung der Drahtzufuhr

Einstellung

Beschreibung

Drahtvorschub

Grau: Der Drahtvorschub ist ausgeschaltet.

Orange: Der Drahtvorschub ist mit dem Laser synchronisiert.

Hellmodus

Der Light-Modus ist in drei Varianten erhältlich:

  • CW: Dauerleistung des Lasers
  • Ablichtung: Einzelne Laserimpulse zum Heftschweißen
  • Impuls: gepulste Laserleistung

Laserleistung [%]

Einstellung der Laserausgangsleistung.

Schwingungsfrequenz [Hz]

Einstellung der Laser-Wobble-Frequenz.

Schwenkbreite [mm]

Einstellung der Schwankungsbreite.

Verzögerung bei der Gaszufuhr [ms]

Einstellung der Vorlaufzeit vor der Laseremission.

Verzögerung beim Abschalten der Gaszufuhr [ms]

Einstellung der Nachlaufzeit nach dem Ausschalten des Lasers.

Einstellung des Lichtmodus #

Der Lichtmodus ist in drei Varianten verfügbar (4). Klicken Sie auf eine der Schaltflächen, um die Einstellungen für den jeweiligen Modus auf der Benutzeroberfläche vorzunehmen.

Modus

Einstellung

Beschreibung

CW

Puls

Verzögerung beim Ausschalten [ms]

Einstellung der Nachlaufzeit nach Beendigung der Laseremission. HINWEIS! Dies ist hilfreich, um zu verhindern, dass der Draht im Schmelzbad seine Glühfähigkeit verliert.

Anlaufzeit [ms]

Anlaufphase, bis der Laser seine eingestellte Leistung erreicht hat.

Der Wert muss mindestens 100 ms betragen.

Auslaufzeit [ms]

Abklingphase nach dem Ausschalten der Laserleistung.

Puls

Laserfrequenz [Hz]

Laserimpulse pro Sekunde.

Einschaltdauer [%]

Einschaltfaktor, Verhältnis von Laser-Einschaltzeit zu Laser-Ausschaltzeit.

Schießen

Aufnahmezeit [ms]

Dauer der Laserbeleuchtung.

Aufnahmeintervall [ms]

Zeitintervall zwischen einzelnen Tack-Ereignissen.

Einstellung der Drahtvorschubparameter #

HINWEIS Nr.

Hinweis

Der Drahtvorschub und das Drahtvorschubmodul müssen an den Laserschweißer angeschlossen sein, damit Änderungen an den Drahtvorschubparametern vorgenommen werden können.

  1. Klicken Sie im Menü „Expertenmodus“auf die Registerkarte „Details “.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Drahtvorschubeinstellungen“ , um die Drahtvorschubparameter im Menü „Drahtvorschubeinstellungen“ anzupassen.
  3. Stellen Sie die Drahtvorschubgeschwindigkeit ein. ACHTUNG! Stellen Sie die Geschwindigkeit zunächst auf einen niedrigen Wert ein (ca. 10 mm/s).

Das Menü „Drahtvorschubeinstellungen“ kann auch über die Schaltfläche „Drahtvorschubeinstellungen“ im Menü „Prozessparameter“ aufgerufen werden (siehe „Prozessparameter“).

1

CW- und Pulse-Tasten

2

Eingabefelder für Parameter

Modus

Einstellung

Beschreibung

CW

Puls

Drahtvorschubgeschwindigkeit [mm/s]

Einstellung der Drahtvorschubgeschwindigkeit

Verringern Sie die Geschwindigkeit bei kleinen Konturen oder dicken Materialien.

Rückzugsgeschwindigkeit [mm/s]

Nach dem Abschalten wird der Draht mit der eingestellten Geschwindigkeit aus dem Schmelzbad gezogen.

Verzögerung [ms]

Verzögerung nach dem Einschalten der Laserleistung. Der Draht startet, nachdem die Laserleistung eingeschaltet wurde.

Verzögerung bei der erneuten Eingabe [ms]

Verzögerter Rückzug aus dem Schmelzbad.

Auszugslänge [mm]

Einstellbereich für die Länge, um die der Draht aus dem Schmelzbad herausgezogen wird.

Einlauflänge [mm]

Nach dem Zurückziehen wird der Draht wieder in die optimale Position für den Start des Prozesses geschoben.

Puls

Impulsdauer [ms]

Dauer der Laserbeleuchtung.

Glätte der Textur [%]

Glätten der Naht.

Je höher der Wert, desto glatter die Naht.

Registerkarte „Status“ #

Klicken Sie auf die Registerkarte „Status“, um die Benutzeroberfläche aufzurufen und den aktuellen Gasdruck, die Temperatur des Sicherheitsglases sowie Informationen zum Betriebsstatus des Laserschweißsystems anzuzeigen.

1

Schaltfläche „Expertenmodus“

2

Statusmenü

3

Anzeigefeld für den Gasdruck

4

Anzeigefeld für die Schutzgas-Temperatur

5

Statusfelder

Einstellung

Beschreibung

Gasdruck

Zeigt den aktuellen Schutzgasdruck an.

P-Lens-Temperatur

Zeigt die aktuelle Temperatur des Sicherheitsglases im Schweißbrenner an.

Laser

Grün: Der Laser ist aktiviert.

Grau: Standby

Rotlicht

Grün: Die rote Leuchte leuchtet auf.

Grau: Standby

Gas

Grün: Das Schutzgasventil ist geöffnet.

Grau: Standby

Drahtvorschub

Grün: Der Drahtvorschub ist aktiviert.

Grau: Standby

Sicherheitsverriegelung

Grün: Der Türkontakt ist geschlossen.

Gray: Der Türkontakt ist offen.

Fackelübergabe

Grün: Das Schleifenkabel hat Kontakt mit der Schweißdüse.

Gray: Die Sicherheitsschaltung ist unterbrochen.

Registerkarte „Warnung“ #

Klicken Sie auf die Registerkarte „Warnungen“, um alle vom Laserschweißsystem generierten Alarminformationen anzuzeigen.

Sie werden auf Probleme oder potenzielle Probleme hingewiesen, die eine Fehlerbehebung erfordern.

1

Schaltfläche „Expertenmodus“

2

Warnungsmenü

3

Warnung: Für den Benutzer relevant

4

Warnung: Relevant für den Service

Einstellung

Beschreibung

Torch Communicate

Die Kommunikation zwischen dem Laser und dem Handschweißkopf funktioniert nicht ordnungsgemäß. Überprüfen Sie, ob die Kabel angeschlossen sind (siehe „Anschluss des Laserschweißgeräts“), und wenden Sie sich an den Kundendienst (siehe „Importeur/Kundendienst“).

Not-Aus

Laser-Not-Aus-Alarm: Überprüfen Sie, ob der Not-Aus-Schalter betätigt wurde.

Verriegelungsalarm

Prüfen Sie, ob die zweikanalige externe Sicherheitsschnittstelle geschlossen ist (Türverriegelungsschalter).

Erkennung von Erdungsverbindungen

Wenn die Schutzleiterverbindung (PE) nicht korrekt angeschlossen ist, löst das Gerät einen Alarm aus. Auch wenn kein Erdschluss festgestellt wird, löst das Gerät dennoch einen Alarm aus. Bitte wenden Sie sich an den Kundendienst (siehe Impressum).

Gas

Der Schutzgasdruck ist zu niedrig. Bitte überprüfen Sie, ob die Schutzgaszufuhr geöffnet ist und ob die Gasflasche über ausreichend Druck verfügt.

P-Lens-Temperatur

Die Temperatur des Sicherheitsglases ist zu hoch. Bitte überprüfen Sie:

  1. Wechseln Sie das Sicherheitsglas (siehe „Schutzglas wechseln“).
  2. Erhöhen Sie gegebenenfalls den Schutzgasdruck.
  3. Wenden Sie sich an den Kundendienst (siehe „Importeur/Kundendienst“), falls das Sicherheitsglas nach kurzer Zeit erneut beschädigt werden sollte.

Alle anderen Fehlermeldungen sind ausschließlich für den Kundendienst bestimmt (siehe Importeur/Kundendienst) und erfordern keine Maßnahmen seitens des Benutzers.

Prozessparameter #

Klicken Sie auf die Schaltfläche „Prozessparameter“ (1), um die Benutzeroberfläche zu öffnen und die Parametersätze auf den Registerkarten „Parameterbibliothek“ (2) und „Anpassen“ (3) zu erstellen und zu verwalten.

Es stehen vier Seiten zur Verfügung, auf denen insgesamt 32 Parametersätze gespeichert werden können.

Weitere Informationen zu den Parametern finden Sie im Abschnitt „Expertenmodus“; siehe „Expertenmodus“.

Parameterbibliothek #

Auf der Registerkarte „Parameterbibliothek“ (2) der Benutzeroberfläche können Einstellungen in vordefinierten Parametersätzen vorgenommen werden.

Anpassen #

Auf der Benutzeroberfläche der Registerkarte „Benutzerdefiniert (3) “ können Einstellungen in vordefinierten Parametersätzen vorgenommen werden.

Verwaltung der Parametersätze #
  1. Klicken Sie in der Liste auf einen Parametersatz (10) , um die Parameter anzuzeigen. HINWEIS! In dieser Ansicht sind die Parameter schreibgeschützt und können nicht geändert werden.
  2. Klicken Sie auf das Eingabefeld neben dem Parameter (6), um den Parameter zu bearbeiten.
  3. Es wird ein Ziffernblock angezeigt, über den der gewünschte Wert eingegeben werden kann.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Enter“, um die Einstellung zu bestätigen.
  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“ (8), um die Änderungen zu speichern.
  6. Es öffnet sich ein Dialogfeld.
  7. Klicken Sie in das Eingabefeld neben dem Namen des Parametersatzes.
  8. Speichern Sie den Parametersatz.
  9. Schaltfläche „Speichern “: Der Parametersatz wird mit den neuen Einstellungen und dem bisherigen Namen des Parametersatzes aktualisiert.
  10. Schaltfläche „Speichern “: Der Parametersatz wird unter dem neuen Namen gespeichert.
  11. Schaltfläche „Abbrechen “: Das Dialogfeld wird geschlossen. Es werden keine Änderungen gespeichert.
  12. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Config“(7), wenn der ausgewählte Parametersatz für die aktuellen Schweißeinstellungen verwendet werden soll.

Erstellen eines Parametersatzes #

  1. Klicken Sie auf ein leeres Feld in der Liste der Parametersätze.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern “.
  3. Es öffnet sich ein Dialogfeld.
  4. Klicken Sie in das Eingabefeld neben dem Namen des Parametersatzes.
  5. Weisen Sie dem Parametersatz einen neuen Namen zu.
  6. Erstellen Sie einen neuen Parametersatz, indem Sie auf die Schaltfläche „Speichern“ klicken.

Einen Parametersatz löschen #

Wenn die maximale Anzahl an Parametersätzen erreicht ist, muss der Parametersatz überschrieben oder gelöscht werden.

Wenn Sie den Parametersatz speichern, überschreiben Sie den Namen des Parametersatzes oder geben Sie den neuen Namen „EMPTY“ ein und speichern Sie, um den Parametersatz zu löschen.

Systeminformationen #

Klicken Sie auf die Schaltfläche „Systeminformationen“, um die Details zum System anzuzeigen.

Klicken Sie auf den Pfeil unten rechts, um die Laserinformationen anzuzeigen.

Systeminformationen #

Im Bereich „Systeminformationen“ werden wichtige Informationen wie Versionsangaben und kommerzielle Daten angezeigt:

  • Modell
  • Seriennummer des Mainboards
  • Brenner-Seriennummer
  • Softwareversion
  • Hardware-Version
  • MCU-Version
  • Laser-Version
  • Drahtvorschubgerät-Ausführung

Allgemeine Informationen #

Im Bereich „Allgemeine Informationen“ werden folgende Informationen angezeigt:

  • Bestelldatum
  • Verfallsdatum
  • Autorisierungscode
  • Maschinendatum
  • Maschinenzeit

Der im Rahmen der Schulung erhaltene Autorisierungscode kann in den allgemeinen Informationen eingegeben werden, um das Gerät zu entsperren oder die zulässige Betriebszeit zu verlängern.

Wenn das Ablaufdatum der Software näher rückt, erscheint ein Dialogfeld, das den Benutzer über das bevorstehende Ablaufdatum informiert.

 

Um eine unterbrechungsfreie Nutzung des Geräts zu gewährleisten, muss der Kundendienst kontaktiert werden (siehe Importeur/Kundendienst) und ein neuer Lizenzcode angefordert werden.

Informationen zum Laser #

Systemeinstellungen #

Für den Zugriff auf die Systemeinstellungen benötigen Sie ein Service-Passwort. Das Service-Passwort wird ausschließlich an autorisierte Händler vergeben, die die Schulung bei Maxphotonics erfolgreich absolviert haben.

Hier gibt es keine Einstellungen, die der Benutzer vornehmen muss, um das System zu bedienen.

Bedienung des Drahtvorschubgeräts #

WARNUNG #

Warnung

Verletzungsgefahr

Beim Einfädeln und manuellen Bewegen des Schweißdrahtes kann es zu Augenverletzungen kommen.

  1. Schauen Sie nicht direkt in den Anschluss für die Brennerauskleidung am Drahtvorschubgerät.
  2. Schauen Sie nicht direkt in die Öffnung des Brennerauskleidungsrohrs.
  3. Schauen Sie nicht direkt in die Drahtzuführdüse.
  4. Tragen Sie eine Schutzbrille.

Abbildung

Schaltfläche

Beschreibung

Ein-/Aus-Taste/Einschalttaste

Ein- und Ausschalten des Drahtvorschubgeräts.

Die Taste leuchtet rot, wenn der Drahtvorschub eingeschaltet ist.

Manueller Drahtvorschub

Manueller Drahtvorschub.

Dies wird beim Schweißen oder beim Wechseln der Drahtrolle verwendet.

Die Taste leuchtet grün, wenn der Drahtvorschub den Draht nach vorne schiebt.

Der automatische Drahtvorschub wird durch 5 Sekunden langes Drücken der Taste aktiviert. Um den automatischen Drahtvorschub zu stoppen, drücken Sie die Taste kurz.

Der Drahtvorschub kann auch über das Display am Laserschweißgerät (siehe Expertenmodus) oder über den Drahtvorschubschalter am Schweißbrenner (siehe Schweißbrenner) aktiviert und gesteuert werden.

Schaltfläche für manuelle Auszahlung

Manuelles Herausziehen des Drahtes.

Dies wird bei den täglichen Schweiß- oder Reinigungsarbeiten verwendet.

Die Taste leuchtet grün, wenn der Stecker herausgezogen wird.

Reinigung und Austausch von Verschleißteilen #

Eine regelmäßige Inspektion und Überprüfung der Verschleißteile durch den Anwender ist erforderlich und verringert das Auftreten von Schweißproblemen und mangelhaften Schweißergebnissen, verlängert die Lebensdauer und gewährleistet die Sicherheit des Anwenders.

Dazu gehören:

  • Sicherheitsglas
  • Schweißdüse
  • Drahtvorschub

GEFAHR #

Gefahr

Gefahr tödlicher Verletzungen durch unsachgemäße Änderungen am Laserschweißsystem

Reparaturen durch nicht qualifizierte Personen und die Verwendung nicht zugelassener Ersatzteile können während des Betriebs zu schweren Verletzungen durch Stromschlag oder Verbrennungen und sogar zum Tod führen.

  1. Reparaturen an der Maschine dürfen ausschließlich von Maxphotonics durchgeführt werden.
  2. Führen Sie Arbeiten nur an den im Abschnitt „Reinigung und Austausch von Verschleißteilen“ beschriebenen Bauteilen durch.
  3. Es ist strengstens untersagt, das handgeführte Laserschweißsystem ohne Genehmigung zu zerlegen und wieder zusammenzubauen, da dies zu Stromschlägen oder Verbrennungen sowie zu Schäden an den betroffenen Komponenten führen kann.
  4. Eine Demontage des Produkts ohne Genehmigung führt zum Erlöschen der Garantie.

WARNUNG #

Warnung

Verletzungsgefahr durch ein defektes Laserschweißsystem

Der Betrieb einer defekten Laserschweißanlage kann zu schweren Verletzungen und Schäden an der Laserschweißanlage führen.

  1. Betreiben Sie die Laserschweißanlage nur, wenn sie weder defekt noch beschädigt ist und keine Teile fehlen oder locker sitzen.

HINWEIS Nr.

Hinweis

Reparaturarbeiten dürfen nur von unserem Kundendienst durchgeführt werden.

Reparaturen #

  • Wenden Sie sich an Maxphotonics , falls Reparaturen erforderlich werden (siehe „Importeur/Kundendienst“).
  • Verpacken Sie das Produkt in einer geeigneten Verpackung (Originalverpackung) und senden Sie es zurück.
  • Ist die Gewährleistungsfrist für das Produkt abgelaufen oder wird der Umfang der Gewährleistung überschritten, hat der Kunde die Reparaturkosten zu tragen.
  • Der Hersteller behält sich das Recht vor, das Design oder die Konstruktion der Produkte zu ändern; die Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.

Ersatzteile #

Wenden Sie sich an den Kundendienst (siehe „Importeur/Kundendienst“) oder besuchen Sie den Online-Shop von Maxphotonics Sie Ersatzteile benötigen.

  1. Geben Sie den folgenden Link in das Suchfeld des Browsers ein oder scannen Sie den QR-Code.
  2. theo.inc/de/shop/shop-categories/

Laserschweißgerät #

WARNUNG #

Warnung

Verletzungsgefahr

Trennen Sie das Gerät vor der Reinigung vom Stromnetz.

  1. Lassen Sie Reparaturarbeiten am Gerät Maxphotonics von Maxphotonics durchführen.

Sichtprüfung des Laserschweißgeräts #

  1. Überprüfen Sie, ob sich alle Lüfter beim Einschalten gleichmäßig und reibungslos drehen.
  2. Überprüfen Sie die Gasschläuche auf Undichtigkeiten.
  3. Prüfen Sie, ob sich das Drahtvorschubmodul und die Isolierung gelöst haben.
  4. Überprüfen Sie, ob das Schleifenkabel defekt ist.

Reinigung des Laserschweißgeräts #

Das Handlaserschweißgerät ist luftgekühlt. Die Lüftungskanäle und das Lüftungsgitter müssen daher regelmäßig, mindestens jedoch alle zwei Monate, gereinigt werden.

Der Benutzer muss regelmäßig mit einem Staubsauger und Druckluft den Staub im Inneren des Laserschweißgeräts absaugen bzw. ausblasen.

Wir empfehlen, das Gerät einmal pro Woche mit Druckluft von maximal 2 bar zu reinigen.

  1. Schalten Sie den Laserschweißer am Netzschalter aus und trennen Sie ihn von der Stromversorgung.
  2. Warten Sie, bis sich der Laserschweißer ausgeschaltet hat.
  3. Den Laserschweißer im oberen Bereich mit Druckluft ausblasen und grobe Verschmutzungen entfernen. ACHTUNG! Arbeiten Sie nur mit niedrigem Druck, um Schäden zu vermeiden.

Reinigung des Gitters (Ansaugseite) #

HINWEIS Nr.

Hinweis

Reinigen Sie das Gitter des handgeführten Laserschweißsystems regelmäßig, mindestens alle drei Monate, um Staub und Verunreinigungen aus dem Lufteinlass zu entfernen.

  1. Schalten Sie den Laserschweißer am Netzschalter aus und trennen Sie ihn von der Stromversorgung.
  2. Warten Sie, bis sich der Laserschweißer ausgeschaltet hat.
  3. Stellen Sie das Gerät auf der linken Seite auf eine weiche Unterlage.
  4. Lösen Sie die 6 Kreuzschlitzschrauben an der Unterseite des Gitters.
  5. Entfernen Sie das Gitter.
  6. Saugen Sie die drei runden Lüftungsöffnungen und die längliche Öffnung ab.
  7. Blasen Sie die Lüftungsöffnungen mit leicht komprimierter Luft aus.
  8. Reinigen Sie das Gehäuse mit einem sauberen Tuch.

Schweißbrenner #

Reinigung des Schweißbrenners #

HINWEIS Nr.

Hinweis

Reinigen Sie den Schweißbrenner mit einem trockenen Tuch, nicht mit Druckluft.

  1. Entfernen Sie Verunreinigungen vom Schweißbrenner mit einem sauberen Tuch.

Austausch des Sicherheitsglases #

ACHTUNG #

Vorsicht

Beschädigung des Geräts

Die optische Leistung des Handlaserschweißgeräts wird durch ein Sicherheitsglas mit Antireflexbeschichtung geleitet. Staub oder Schmutz auf dem Sicherheitsglas können schwere Schäden verursachen, die zum Durchbrennen des Handlaserschweißgeräts oder zu Fehlfunktionen nachgeschalteter optischer Geräte führen können.

  1. Wechseln Sie das Sicherheitsglas in regelmäßigen Abständen, je nach Einsatzhäufigkeit des Laserschweißgeräts.

HINWEIS Nr.

Hinweis

Berühren Sie das Sicherheitsglas nicht direkt mit den Fingern. Direkter Hautkontakt kann das Sicherheitsglas verunreinigen und unbrauchbar machen.

Wenn sich während des Schweißvorgangs Ruß bildet oder die Laserleistung nachlässt, kann dies an einem verschmutzten Schutzglas liegen.

1

Rändelschraube

2

Fach für Sicherheitsglas

3

Welle

4

Dichtungsring

5

Sicherheitsglas

  1. Schalten Sie den Laserschweißer am Netzschalter aus und trennen Sie ihn von der Stromversorgung.
  2. Lösen Sie die Rändelschraube (1).
  3. Ziehen Sie das Sicherheitsglasfach (2) aus dem Schweißbrenner heraus.
  4. Kleben Sie die Welle (3) des Sicherheitsglasfachs mit Abdeckband ab, um die Optik vor Verschmutzungen zu schützen.
  5. Entfernen Sie den Dichtungsring (4).
  6. Kippen Sie das Sicherheitsglas (5) nach außen.
  7. Setzen Sie ein neues Schutzglas ein und wischen Sie es mit dem Tuch im Schutzglasfach ab. ACHTUNG! Prüfen Sie das Schutzglas vor dem Einsetzen in den Schweißbrenner auf Verunreinigungen! Halten Sie dazu das Schutzglas gegen das Licht.
  8. Setzen Sie den Dichtungsring ein.
  9. Zieh das Klebeband ab.
  10. Setzen Sie das Sicherheitsglasfach in den Schweißbrenner ein.
  11. Ziehen Sie die Rändelschraube fest.

Drahtvorschubgerät #

Sichtprüfung des Drahtvorschubgeräts #

Bevor Sie den Drahtvorschub in Betrieb nehmen, überprüfen Sie die folgenden Komponenten auf Beschädigungen:

  • Steuerkabel und Stecker
  • Funktionen der Stromversorgung und des Drahtvorschubknopfes
  • Bremsmechanismus von Lenkrollen
  • Fackelauskleidung (Knicke und Beschädigungen)

Sichtprüfung der Drahtvorschubrollen und Andruckrollen #

  • Überprüfen Sie das Rillenprofil der Drahtvorschubrollen und den Verschleißzustand der Andruckrollen.
  • Stellen Sie sicher, dass die Rillen frei von Verunreinigungen sind. Ersetzen Sie sie, wenn sie stark abgenutzt sind.

Sichtprüfung der Brennerauskleidung #

  • Überprüfen Sie die Anschlüsse der Brennerauskleidung.
  • Überprüfen Sie die Brennerauskleidung auf Beschädigungen, z. B. auf Knicke.
  • Überprüfen Sie die Brennerauskleidung auf Verstopfungen.

Überprüfung der Motornummer

Achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche, die vom Motor ausgehen.

Reinigung des Drahtvorschubgeräts #

Reinigen Sie das Gerät mindestens einmal im Monat mit einem trockenen Tuch und saugen Sie es aus.

Reinigung der Brennerauskleidung #

Verwenden Sie Druckluft, um kleinere Verstopfungen durch Metallspäne zu beseitigen. ACHTUNG! Ersetzen Sie die Brennerauskleidung, wenn die Verstopfungen erheblich sind.

Hilfe bei Störungen #

HINWEIS Nr.

Hinweis

Wenden Sie sich an unseren Kundendienst, wenn Sie die Arbeiten nicht selbst durchführen können.

Fehler

Ursache

Ausscheidung

Der Laser sendet keine Strahlung aus.

Der Sicherheitsschlüssel ist nicht eingesteckt und nicht in Position 1 gedreht.

Stecken Sie den Sicherheitsschlüssel ein und drehen Sie ihn in Position 1 (siehe Sicherheitsschlüssel).

Der Laser verliert an Leistung oder erzeugt Ruß.

Das Sicherheitsglas ist verschmutzt.

Wechseln Sie das Sicherheitsglas (siehe „Schutzglas wechseln“).

Der Laser ist nicht aktiviert.

Das Schleifenkabel ist nicht angeschlossen.

Schließen Sie das Schleifenkabel an (siehe „Einrichten des Laserschweißsystems“ und „Anschließen des Laserschweißgeräts“).

Der Pilotlaser wird bei Kontakt mit dem Werkstück nicht aktiviert.

Das Schleifenkabel ist nicht angeschlossen.

  • Überprüfen Sie das Schleifenkabel.
  • Überprüfen Sie, ob das Schleifenkabel an den Laserschweißer angeschlossen ist.
  • Vergewissern Sie sich, dass die Werkstückspannvorrichtung Kontakt mit dem Werkstück hat.

Weitere Informationen zum Anschließen des Laserschweißsystems finden Sie unter „Einrichten des Laserschweißsystems “ und „Anschließen des Laserschweißgeräts“.

Systemmeldungen #

Nachricht

Ursache

Ausscheidung

Die maximale Anzahl an Parametersätzen wurde erreicht.

Überschreiben oder löschen Sie die Parametersätze (siehe „Verwaltung der Parametersätze“).

Die Gültigkeitsdauer der Software ist abgelaufen oder läuft (in Kürze) ab.

Wenden Sie sich an Maxphotonics (siehe „Importeur/Kundendienst“).

Das Software-Update wird durchgeführt.

  • Schalten Sie den Laser nicht aus.
  • Warten Sie, bis die Aktualisierung abgeschlossen ist.

Der Autorisierungscode ist ungültig.

Wenden Sie sich an Maxphotonics (siehe „Importeur/Kundendienst“).

Der Autorisierungscode ist falsch.

  • Überprüfen Sie den Eintrag.
  • Geben Sie den Autorisierungscode erneut ein.

Das Netzteil weist einen Erdschluss auf.

Überprüfen Sie die Anschlüsse (siehe „Einrichtung des Laserschweißsystems“).

Der Not-Aus-Schalter ist aktiviert.

Den Not-Aus-Schalter deaktivieren (siehe Not-Aus-Schalter).

Das Dienstpasswort ist falsch.

  • Überprüfen Sie den Eintrag.
  • Geben Sie das Dienstpasswort erneut ein.

Das Laserschweißsystem ist verschmutzt.

Reinigen Sie die Laserschweißanlage (siehe „Reinigung und Austausch der Verschleißteile“).

Der Schlüsselschalter ist verriegelt.

Stellen Sie den Sicherheitsschalter auf Position 1 (siehe Sicherheitsschlüssel).

Warnung Nr.

Auf der Registerkarte „Warnungen“ im Menü „Expertenmodus“werden alle vom Laserschweißsystem generierten Alarminformationen angezeigt (siehe Registerkarte „Warnungen“).

Sie werden auf Probleme oder potenzielle Probleme hingewiesen, die eine Fehlerbehebung erfordern.

Transport und Lagerung #

HINWEIS Nr.

Hinweis

Verpacken Sie das Gerät für den Transport und die Lagerung so, dass es vor Stößen und Feuchtigkeit geschützt ist. Die Originalverpackung bietet optimalen Schutz.

Stellen Sie sicher, dass die in den technischen Daten angegebenen zulässigen Umgebungsbedingungen eingehalten werden.

ACHTUNG #

Vorsicht

Verletzungsgefahr

Wenn Kinder oder unbefugte Personen während der Lagerung Zugang zur Maschine haben, kann dies zu Verletzungen führen.

  1. Bewahren Sie das Gerät außerhalb der Reichweite von Kindern und unbefugten Personen auf.

Stellen Sie sicher, dass der Montageort sicher, geschützt und trocken ist. Weitere Informationen finden Sie in den technischen Daten (siehe Laserschweißanlage und Drahtvorschubgerät).

Entsorgung #

Entsorgen Sie das Gerät und seine Bauteile gemäß den geltenden nationalen Vorschriften.

Entsorgen Sie Verpackungen stets umweltgerecht.

Konformitätserklärung Nr.

 

Technische Daten #

Abmessungen #

MA1-35 #

a

512 mm

b

577 mm

c

265 mm

d

577 mm

MA1-45, MA1-65 und MA1-ULTRA #

a

542 mm

b

667 mm

c

276 mm

d

667 mm

Drahtvorschubgerät #

a

360 mm

b

580 mm

c

244,5 mm

Laserschweißsystem #

 

MA1-35

MA1-45

MA1-65

MA1 Ultra

Gewicht

29±3

38±3

39±3

42±3

Eingangsleistung (100 % Leistung)

3000 W

4800 W

6000 W

6000 W

Ausgangsleistung

ca. 800 W

ca. 1200 W

ca. 1500 W

ca. 2000 W

Laser-Schaftlänge

1070 – 1090 nm

Maximale Modulationsfrequenz

10 kHz

Dauer der Laserabschaltung

0 – 100 ms

Schalldruckpegel

85 dB(A)

 

Eindringtiefe bei Edelstahl

Bis zu ca. 3,5 mm

Bis zu ca. 4,5 mm

Bis zu ca. 6,5 mm

Bis zu ca. 8,0 mm

Eindringtiefe bei Stahl

Bis zu ca. 3,5 mm

Bis zu ca. 4,5 mm

Bis zu ca. 6,5 mm

Bis zu ca. 8,0 mm

Eindringtiefe bei Aluminium

Bis zu ca. 3,0 mm

Bis zu ca. 4,0 mm

Bis zu ca. 5,5 mm

Bis zu ca. 6,0 mm

 

 

Allgemeine charakteristische Parameter #

Eigenschaften

Testbedingungen

min.

Nom.

Max.

Einheit

Betriebsspannung

 

200

220

240

VAC

Umgebungstemperatur

 

0

 

40

°C

Relative Luftfeuchtigkeit

 

10

 

85

%

Kühlverfahren für den Laser

Wärmeabfuhr durch direkte Luftkühlung

Kühlverfahren für den Brenner

Gaskühlung des Glasfasersteckers und der Optik

Lagertemperatur

 

-10

 

60

°C

 

Eingabe #

Bezeichnung

Wert

Einheit

Laserleistung

1500

W

Größe des ungefokussierten Strahls

5.495

mm

Abweichungswinkel

27.5

mrad

Belichtungszeit

1

s

 

Ausgabe #

 

MA1-35

MA1-45

MA1-65

MA1 Ultra

NOHD-Wert

118 m

144 m

178 m

282 m

NHZ

22 m

27 m

34 m

53 m

MPE (EMZB)

70,7 m²

 

Optische Eigenschaften #

Eigenschaften

Testbedingungen

min.

Nom.

Max.

Einheit

Operating type

CW/modulated

Polarization

Randomized

Ausgabe

100% CW | Ambient temperature 26 °C

700

1000

1400

800

1200

1500

 

W

Power control range

1% | Ambient temperature 26 °C

10

 

100

%

Central wavelength

100% CW

 

1080

 

nm

Electro-optical efficiency

10 – 100% linear adjustment

 

27

 

%

Spectral bandwidth (3 dB)

100% CW

 

3

5

nm

Short-term power stability

100% CW > 1 h

 

2

 

%

M2

100% CW

 

1.3

 

 

Laser switch-on time ON

10% → 90% power

 

50

100

us

Laser switch-off time

90% → 10% output

 

50

100

us

Fiber break detection

 

 

 

20

ms

Displayed power of red light

100% CW

300

 

1000

uW

Length of armored cable with optical fibers

MA1-35

4.35

m

MA1-45, MA1-65, Ultra

5.6

m

Bending radius of optical fiber armored cable

 

200

 

 

mm

Laser output connector

QCS integrated on the fiber

Continuous light output time (S)

ON 120S, OFF 6S

NOHD-Wert

100% output power

2 m distance

 

 

0.183

W/mm2

Drahtvorschubgerät #

Gewicht

13±3

Supply voltage

24 V DC

Ambient conditions

No vibration, no impact

Umgebungstemperatur

5 – 50 °C

Ambient humidity

< 90% RH

Temperature of the storage environment

-15 to 85 °C

Maximum wire roller weight

25 kg

Voltage supply

External (of MA1)

Welding process parameters #

Process parameters for hand-held laser welding #

HINWEIS Nr.

Hinweis

Note the process parameters for butt welding, fillet welding, lap welding, etc.

Material

Welding position

Thickness

Laserleistung

Width

Wobble frequency

Focus setting

Air volume flow

mm

W

mm

Hz

mm

l/min

Carbon steel (Q235B)

Fillet weld

1

500

1 – 2

60~80

-1~1

8 – 10

Fillet weld

1.5

650

2

60~80

-1~1

8 – 10

Fillet weld

2.5

800

2.5

50~70

-2~1

8 – 10

Stainless steel (SUS304)

Fillet weld

1

300

1 – 2

40~70

-1~1

8 – 10

Fillet weld

2

550

2

40~70

-1~1

8 – 10

Fillet weld

2.5

800

2.5

40~70

-2~1

8 – 10

Galvanized sheet metal

Fillet weld

1

300

1 – 2

60~80

-1~1

8 – 10

Fillet weld

2

400

2

60~80

-1~1

8 – 10

Fillet weld

2.5

500

2.5

50~70

-2~1

8 – 10

Aluminum alloy (Al6061)

Fillet weld

1

600

1 – 2

60~80

-1~1

8 – 10

Fillet weld

2

800

2

60~80

-1~1

8 – 10

Remarks #

  1. The welding position is dragging.
  2. Welding shielding gas: Nitrogen (purity 99.99%).
  3. The power percentage is 10 – 100%, the wobble width is 0 – 4 mm (2 – 3 mm is recommended), the wobble frequency is 0 – 220 Hz (40 – 80 Hz is recommended for manual welding, and the gas flow rate is 8 – 10 l/min). Provided that other parameters remain unchanged, the laser power must be increased accordingly if the wobble width or welding speed is increased.
  4. Welding speed = welding length/welding time (welding speed is influenced by human factors, welding speed is approximately 10 – 20 mm/s). Due to the different welding processes used by customers (air pressure, manual speed, degree of deflection, welding angle), this data is for reference only.
  5. Condition for the activation of D mode (MA1-35): D mode can be activated if the output is ≥ 90%.
  6. Welders must comply with all laser safety measures (see Laserschutzmaßnahmen). Welders must wear laser safety goggles. Hand-held laser welding must be carried out in an approved room with laser safety measures. Non-welding personnel and combustible materials should not be in the room and a fire extinguisher should be placed near the welding area.

Process parameters for hand-held laser welding – wire feed butt joint #

HINWEIS Nr.

Hinweis

Note the process parameters for stack welding, fillet welding, lap welding, etc.

Material

Material thickness

Wire feed speed

Laserleistung

Wobble width

Wobble frequency

Focal plane

Air volume flow

Welding consumables

Wire diameter

Effect

mm

mm/s

W

mm

Hz

mm

l/min

/

mm

Penetration

Carbon steel (S235JR)

1

12~15

350

2

40~80

2~-4

15~20

 

0.8 – 1.0

Penetration

2

8~10

450

2

40~80

1~3

15~20

 

0.8 – 1.0

Penetration

Stainless steel (1.4301)

1

12~18

300

1.2

40~80

2~-4

15~20

 

0.8 – 1.2

Penetration

2

8~10

400

1.8

40~80

1~3

15~20

 

0.8 – 1.2

Penetration

Aluminum alloy (Al6061)

1

12~18

600

2

40~80

1~-1

15~20

AlMg

1.2

Penetration

2

12~15

750

2

40~80

1~3

15~20

AlMg

1.2

Penetration

Remarks #

  1. The welding position is dragging.
  2. Welding shielding gas: Nitrogen (purity 99.99%).
  3. The power percentage is 10 – 100%, the wobble width is 0 – 4 mm (2 – 3 mm is recommended), the wobble frequency is 0 – 220 Hz (40 – 80 Hz is recommended for manual welding, and the gas flow rate is 8 – 10 l/min). Provided that other parameters remain unchanged, the laser power must be increased accordingly if the wobble width or welding speed is increased.
  4. Welding speed = welding length/welding time (welding speed is influenced by human factors, welding speed is approximately 10 – 20 mm/s). Due to the different welding processes used by customers (air pressure, manual speed, degree of deflection, welding angle), this data is for reference only.
  5. Condition for the activation of D mode (MA1-35): D mode can be activated if the output is ≥ 90%.
  6. Welders must comply with all laser safety measures (see Laser safety measures). Welders must wear laser safety goggles. Hand-held laser welding must be carried out in an approved room with laser safety measures. Non-welding personnel and combustible materials should not be in the room and a fire extinguisher should be placed near the welding area.
Was sind Ihre Gefühle